Länder Guide Montelopio

Mitten im tiefsten Italien liegt der kleine Ort Montelopio. Es handelt sich keineswegs um einen klassischen Touristenort, denn hier wurde nichts auf die Besucher ausgerichtet.

Die kleinen Häuser im mediterranen Stil und die schmalen Straßen sind ein typisches Bild der italienischen Toskana. Den Charme des Ortes macht seine Authentizität aus. Die Menschen sind gastfreundlich und immer zu einem Gespräch bereit. Wer also mehr über die Einwohner erfahren oder einfach das italienische Flair genießen möchte, wandert einfach durch die Straßen des Ortes und genießt die Emsigkeit des Ortes.

Nur wenige Kilometer von Montelopio entfernt befindet sich Peccioli. Die kleine Gemeinde verfügt über historische Gebäude wie die Chiesa di Santa Maria Assunta. Hierbei handelt es sich um eine Kirche, die schon im 10. Jahrhundert an dieser Stelle stand und bis heute gut erhalten ist. Die Kirche enthält Werke des berühmten italienischen Künstlers Benedetto Buglioni. Besucher der Kirche können den Innenraum besichtigten. Vieles in der Kirche wurde in seiner Ursprünglichkeit enthalten. Besucher fühlen sich zurückversetzt ins Mittelalter.

Neben der Chiesa di Santa Maria Assunta steht in Peccioli auch noch die San Verano, eine Pfarrkirche, die erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wurde. Das Mittelalter hat Peccioli einen ganz eigenen Charme verpasst, der bis heute durch die historischen Gebäude erhalten geblieben ist.

Außerdem gibt es noch Überreste der einstigen Befestigungsanlage zu entdecken, die einst die Stadt vor Feinden geschützt hat.

Mittelalterliche Überbleibsel sind auch in Volterra zu finden, eine der größeren Städte im Umkreis von Montelopio. In ganz Volterra ist die Geschichte spürbar. Der Piazza Priori und der Palazzo Pretorio sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat. Bei einem Spaziergang durch die Gassen passieren Besucher mittelalterliche Häuser und wer sich in der Stadt befindet, sollte sich einen Abstecher zum römischen Amphitheater nicht entgehen lassen.

Vor allem in der Altstadt von Volterra entsteht das Gefühl, in einer anderen Zeit gelandet zu sein. Bis heute ist Volterra eines der Zentren der Alabasterherstellung, was sich im Stadtbild deutlich wiederspiegelt.

Zwischen Montelopio und Volterra schmiegt sich Lajatico an einen großen Hügel, der im Val d'Era Tal liegt. Die Ortschaft zieht sich fast bis zum Stadteingang Volterras und wurde vor allem als Geburtsstadt von Andrea Boticelli bekannt. Daher ist eine bekannte Sehenswürdigkeit des Ortes das Teatro del Silenzio. Es wurde von dem Tenor eröffnet und ist jedes Jahr der Rahmen für eine große Aufführung. Neben dem Theater lohnt sich auch ein Besuch von San Leonardo, der alten Kirche des Ortes.