Länder Guide Monteverdi Marittimo

Der malerische Ort Monteverdi Marittimo ist eine kleine toskanische Gemeinde 120 km südwestlich von Florenz und 50 Kilometer südlich der Stadt Pisa in der Provinz Pisa.

Das Städtchen liegt an der westlichen Erhöhung des Gebirge Colline Metallifere auf 360 Meter Höhe. Unweit der Stadt fließen die Flüsse Cornia, Massera, Ritasso, Sterza und Sterzuola.

Monteverdi Marittimo ist in drei Ortsteile gegliedert - Canneto, Gualda und Pratella. Es liegt malerisch gelegen auf einem Hügel und besteht fast ausschließlich aus den in der Toskana typischen Häusern aus Naturstein. Der Ort und die Region bestechen durch ein angenehmes und entspanntes Flair in dem man sich wunderbar erholen kann und seinen Urlaub verbringen kann.

Der Ort Monteverdi Marittimo entstand im siebten Jahrhundert als das Kloster Monastero di San Pietro in Palazzuolo errichtet wurde. Zweihundert Jahre später entstand auch die Burg Castello di Monteverdi in unmittelbarer Nähe. Diese beiden Relikte aus der Vergangenheit gehören heute auch zu den Hauptsehenswürdigkeiten und laden zu einem Besuch ein.

Außerdem ist die im 12. Jahrhundert errichtete Kirche Chiesa di San Lorenzo a Canneto ein interessanter Ort für Reisende. Die alte, einfach eingerichtete Kirche liegt am höchsten Punkt des Ortes direkt an einem schönen Dorfplatz. Sie ist wie auch die umliegenden Häuser aus Naturstein gebaut und der Glockenturm bildet den höchsten Punkt des Dorfes.

Das Kloster Monastero di San Pietro in Palazzuolo wurde ursprünglich von den Benediktinermönchen errichtet. Früher bestand der Innenraum aus einem großen einschiffigen Trakt. Heute sind von den Gebäude nur noch Teile erhalten und übrig geblieben. Die Fassade und das Dach fehlen, während Teile der linken Flanke und des Querschiffes noch erhalten sind. Das Mauerwerk besteht aus rechteckigen Blöcken aus Kalkstein oder Backstein.

Heute ist Monteverdi Marittimo ein hübsches und friedliches Dorf mit unter tausend Einwohnern. Die Bewohner des Städtchens sind sehr gastfreundlich, weltoffen und ungezwungen.

Die Dorfmitte bildet der Dorfplatz, an dem auch die alte Kirche grenzt. Auf dem Dorfplatz ist ein Brunnen an dem man sich an heißen Tagen eine Abkühlung holen und gemütlich auf einer Bank oder auf den Treppenstufen im Schatten verweilen kann. Von hier aus kann man das dörfliche Treiben beobachten und danach zu einem kleinen Erkundungsspaziergang durch die kleinen, engen Gassen aufbrechen.

Wenn man ein wenig italienisch spricht kommt man auch leicht mit den Einheimischen ins Gespräch. Sie freuen sich immer über Besucher und erzählen gerne stolz über ihren Heimatort.

Neben der Geschichte der Stadt kann man auch kann das hügelige Umland zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.