Länder Guide Positano

Das muss man gesehen und erlebt haben - Positano an der Amalfiküste, ein ehemaliger Fischerort in der Provinz Salerno im bekannten Kampanien in Italien.

Dieser Bergort hat nur 3.983 Einwohner und ist von Tourismus geprägt. Das ist nicht verwunderlich, denn Positano liegt in der Bucht zwischen dem Capo Sottile und der Punta Germano, eine bezaubernde Lage zum Entspannen und Wohlfühlen. Stefan Andres vervollständigte hier seinen Roman "Die Sintflut" und die italienischen Geschichten "Terrassen im Licht".

Zu diesem attraktiven Touristenort gehören die Bergdörfer Nocelle und Montepertuso sowie die Inselgruppe Li Galli. Treppenförmig ist der Platz in einer traumhaften Landschaft zwischen Wasser und Bergen angelegt.

Steile Gassen durchziehen Positano, fast schon senkrecht erscheint dieser Ort. Eigentlich gehört die Gestaltung Positanos bereits zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten, nicht zu vergessen auch die wertvolle Lebensqualität, die diese Stelle bietet.

Positano wurde bekannt durch die Kirchen Santa Maria Assunta, Madonna del Carmine und Madonna delle Grazie, einzigartige religiöse Gemäuer, die in ihrer architektonischen Eleganz hervorstechen. Der Felsblock Montagna Forata ist ein Monolith mit sehr vielen Löchern, den es kaum woanders gibt. Hoch oben im Fischerdorf wohnen und auf die Marina Grande schauen, ein herrlicher Yachthafen der besonderen Art. Noch neugieriger macht die Grotta dell'Incanto besonders Familien mit Kindern.

Es gibt noch weitere Sehenswürdigkeiten in der näheren Nachbarschaft zu bestaunen. Dazu gehört auch Nocelle, ein Ort, der bis zum Jahre 2002 nur zu Fuß erreichbar war. An den steilen Hängen zur Amalfiküste befinden sich herrliche Weinbauanbaugebiete. Nocelle kann auf dem "Weg der Götter", dem Bergwanderweg Sentiero degli Die, erreicht werden. Von hier aus können die Besucher in einer verzauberten Landschaft, die von Nussbäumen erfüllt ist, die Hochebene Agerola erklimmen. Inmitten des Ortskerns steht die Kirche Santa Croce an der gleichnamigen Piazza. Die Madonna del Carmine ist die Schutzpatronin Nocelles.

Natürlich sollte ein Abstecher in die Provinzhauptstadt Salerno nicht fehlen. Der Dom aus dem 11. Jahrhundert, der von den Normannen erbaut wurde, sticht in seiner Schönheit empor. Museen gibt es viele und sicherlich ist für den einen oder anderen Besucher auch etwas dabei. Neugierig machen das Diözesan-Museum oder das Archäologisches Museum. Im Kreativ-Museum finden Künstler ihr Pläsier. Ein Fleckchen zum Wohlfühlen und Entspannen ergibt sich in den Minerva-Gärten. Meisterwerke der mittelalterlichen Architektur können beim Castello Arechi oder den Kirchen San Giorgio, San Pietro a Corte, Santa Maria delle Grazie und San Crocefisso besichtigt werden.