Länder Guide Sa Pobla

Wer schon einmal in den Genuss gekommen ist, die Baleareninsel Mallorca zu besuchen, weiß, wie facettenreich dieses Urlaubsziel ist.

Mallorca hat weitaus mehr, als nur Partytourismus zu bieten. Hier können Urlauber einen abwechslungsreichen und auch ruhigen Aufenthalt abseits des Massentourismus erleben.

Naturliebhaber und Anhänger historischer Baukunst kommen im Nordosten Mallorcas auf ihre Kosten. Hier liegt der idyllische Ferienort Sa Pobla. Die kleine Gemeinde hat alles, was Besucher wünschen. Man findet kleine Geschäfte, Boutiquen, Restaurants und auch einige Cafés vor, daneben liegen andere sehenswerte Ortschaften in unmittelbarer Nähe.

Sa Pobla offenbart zudem eine alte Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Vielleicht möchten Besucher auch mehr über die Vergangenheit des Ortes und historische Gemälde erfahren, in diesem Fall könnte das Museu d’Art Contemporani mehr Aufschluss geben.

Sa Pobla bietet sich als Ausgangspunkt interessanter Ausflüge ausgezeichnet an. Der nordöstlich gelegene Ferienort Alcúdia liegt nur 15 Kilometer entfernt und ist sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Mountainbike erreichbar. Die Gemeinde liegt auf einer Anhöhe. Die alte Stadtmauer ist schon von weitem sichtbar. Bei einem Stadtrundgang kann man die Überreste der einstigen Bastion genauer betrachten. Dabei schlendert man auch an den Kirchen Ermita de la Victòria und Oratori de Santa Anna aus dem 13. Jahrhundert vorbei. Die Església de Sant Jaume wird häufig als schönstes sakrales Bauwerk bezeichnet, da sie mit der Festungsanlage verbunden ist.

In der Innenstadt kann man sich über die Geschichte von Alcúdia genauer informieren. Das Museu monogràfic de Po?lèntia hält diesbezüglich einige Ausgrabungsstücke einstiger Siedlungen bereit. Wenn man die Ruinen damaliger Behausungen hautnah erleben möchte, lohnt sich ein Abstecher in die nahe gelegene römische Stadt Po?lèntia. Die Ausgrabungsstätte verdeutlicht das Leben der einstigen Inselbewohner.

Etwas weiter nordwestlich liegt die beschauliche Stadt Pollença, die mit ihren kleinen, gemütlichen Gassen sofort begeistert. Über eine Steinbrücke gelangt man zu den Kirchen Església de Nostra Senyora del Roser sowie Nostra Senyora dels Angels. Benachbart findet man eine steinerne Treppe, die auf den höchsten Punkt des Hausbergs führt. Der so genannte El Calvari ermöglicht einen fantastischen Blick über die Innenstadt. Bei guter Sicht kann man sogar den Fischerort Port de Pollença entdecken.

Man sollte Mallorca nicht verlassen, ohne das Cap Formentor gesehen zu haben. Der Endpunkt der Insel wird von den Einheimischen auch gerne "Treffpunkt der Winde" genannt. In Schlangenlinien windet sich eine Straße hinauf, die zum höchsten Punkt der Anhöhe führt. Hoch oben wird man nur noch von einem Leuchtturm überragt, der auch heute noch Seefahrern den Weg weist. Das Panorama ist einmalig und atemberaubend zugleich. Die Steilküste ist etwa 300 Meter hoch und man bekommt eine sensationelle Aussicht geboten.