Länder Guide Icod de los Vinos

Teneriffa ist eine der Kanarischen Inseln. Neben Gran Canaria ist Teneriffa die vermutlich meistbesuchte Insel deutscher Urlauber.

Sie beeindruckt durch den 3.718 Meter hohen Pico del Tide, der das Markanzeichen des Eilandes darstellt. Viele Urlaubsgäste kommen eigens hierher, um die eindrucksvollen Kraterlandschaften auf ausgedehnten Trekkingtouren zu bestaunen.

Im Norden von Teneriffa liegt Icod de los Vinos. Ein wunderschöner Urlaubsort, der in eine üppige Landschaft eingebettet ist und direkt am Atlantischen Ozean liegt.

Icod de los Vinos ist für einen riesigen Drachenbaum berühmt, der etwa 400 Jahre alt sein soll. Er steht in einer herrlichen Parkanlage, wo Besucher ebenfalls die Kirche Iglesia de San Marco finden. Das historische Bauwerk wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert errichtet. Beim Betrachten fallen Stilelemente des Barock und der Renaissance auf, daneben wird im Innern eine prächtige Holzdecke sichtbar.

Unweit entfernt stehen die Türen eines Schmetterlingszoos offen, wo zahllose farbenfrohe Falter bestaunt werden können. Ganz in der Nähe befindet sich eine der längsten Lavahöhlen weltweit, die Cueva del Viento. Das unterirdische Highlight wird auch als "Höhle des Windes" bezeichnet. Sie besitzt eine Gesamtlänge von etwa 17 Kilometern, wobei nur 180 Meter besichtigt werden dürfen. Ein Einblick ist jedoch überaus interessant, da man einige fossile Lebewesen begutachten kann.

Wenn man die Küstenstraße in Richtung Osten entlangfährt, erreicht man den Touristenort Puerto de la Cruz, der eine Fülle an Sehenswürdigkeiten bereithält. Mittelpunkt ist die Plaza de la Iglesia. Der Platz wurde bereits 1603 geschaffen.

In den darauffolgenden Jahren baute man die bedeutsame Kirche Nuestra Señora de la Peña de Francia. Die Kapelle wirkt von außen etwas schmucklos, jedoch ist das Innere von weitaus größerer Bedeutung. Hier bekommt man mehrere, reich verzierte Altare zu Gesicht. Die Verarbeitung ist schier einzigartig und atemberaubend. Vor dem Kircheneingang ziert ein bunt geschmückter Schwanenbrunnen den Platz.

Bei einem Spaziergang findet man noch weitere Bauwerke. Auf der einen Seite steht die Kirche San Francisco entlang des Weges, andererseits sind die Pforten der Kapelle San Telmo zur Besichtigung geöffnet.

Puerto de la Cruz ist von einer riesigen Festungsanlage umgeben, die vom Hafen aus besonders gut sichtbar ist. Das Castillo San Felipe stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Für Abwechslung sorgt hingegen der Loro Parque, wo Besucher Seelöwen, Orcas und Delfine bestaunen können. Highlight ist ein gläserner Tunnel, in dem man von zahllosen Haien umgeben ist.

Man sollte Icod de la Vinos jedoch nicht verlassen, ohne den Nationalpark Teide besucht zu haben. Besucher können den beeindruckenden Berg auf einem Wanderweg bezwingen. Wem das zu anstrengend ist, nutzt die ansässige Seilbahn als bequemeren Aufstieg. Von oben bietet sich ein Panorama der Extraklasse. Man kann weit über die Kraterlandschaft und die Insel blicken.