Länder Guide Trouville sur Mer

Trouville sur Mer ist ein beliebtes Seebad in der Normandie. Der Ferienort liegt an der feinsandigen Kanalküste nur wenige Kilometer von der Seinemündung und der Hafenstadt Le Havre entfernt.

In Trouville sur Mer lassen sich erholsame Tage am Strand mit Besichtigungstouren kombinieren. Die geschichtsträchtige Normandie bietet dem Feriengast reichlich Sehenswürdigkeiten.

Trouville sur Mer ist ein jahrhundertealter Fischerort, der sich ab Ende des 19. Jahrhunderts allmählich zu einem beliebten Seebad entwickelte. Ausschlaggebend dafür war die Errichtung des heute noch existierenden Kasinos.

Die zahlreichen Prachtbauten aus den Zeiten des Jugendstils geben den Ort seinen Charme. Das Museum von Trouville in der Villa Montebello informiert den Besucher über die Stadtgeschichte und Kunstentwicklung. Die Gegend um Trouville und dem in der Nachbarschaft liegenden Honfleur gelten als Geburtsort des Impressionismus, der durch Künstler wie Monet und Boudain bekannt wurde.

Wer Honfleur besucht, sieht zahlreiche Künstler am Kai stehen und arbeiten. In zwei Lagerhäusern, den Greniers à Sel, werden Ausstellungen diverser Künstler präsentiert.

Eine halbe Autostunde landeinwärts von Trouville sur Mer liegt die Stadt Lisieux. Hier gibt es für den Besucher einiges zu entdecken. Im Zentrum stehen zahlreiche schmucke Fachwerkhäuser, in der Umgebung gibt es etliche stattliche Herrenhäuser. Dominiert wird das Stadtbild von der ab 1170 im romanisch und gotischen Stil errichteten Kathedrale St.-Pierre. Der Südturm wurde erst 300 Jahre später erbaut. Ganz in der Nähe der Kathedrale befindet sich der Jardin de l'Eveché, der vom Architekten des Parks von Versailles angelegt wurde.

Das Wasserschloss Saint-Germain-de-Livet findet der Besucher etwa sechs Kilometer südlich von Lisieux und es kann besichtigt werden. Auf dem Weg dorthin kommt man an dem sehenswerten Herrensitz "Le Domaine Saint Hippolyte" vorbei, das aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Nicht versäumen sollte man die Besichtigung der Stadt Rouen. Die Stadt wurde von den Römern gegründet und erhielt die Auszeichnung "Französische Stadt der Kunst und Geschichte".

Trotz umfangreicher Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieben etwa 2.000 Fachwerkhäuser erhalten, die das Stadtbild im Zentrum prägen. Sehenswert ist die gotische Kathedrale von Rouen mit einem 150 Meter hohen Glockenturm sowie zwei weiteren flankierenden Türmen.

In der gotischen Kirche L´aitre Saint-Maclou und dem von 1348 stammenden Pest-Beinhaus befinden sich Kunstateliers. Der Justizpalast wurde 1509 erbaut und ist das größte gotische nichtkirchliche Gebäude in Europa.

Die Ruine Tour Jeanne d´Arc sind die Reste der Burg, in denen Jeanne d´Arc von Richtern verhört wurde. Danach wurde sie auf dem Place du Vieux Marché verbrannt und hier steht seit 1979 die Kirche Ste-Jeanne-d´Arc.