Länder Guide Castiglion Fiorentino

Toskana - ein Urlaubstraum aller Italienfreunde. In einem zarten Hauch von Duft und felsigen Gebirgszügen erstreckt sich der Ort Castiglion Fiorentino in den Vorappeninen zwischen Arezzo und Florenz.

Abgesehen von einer traumhaften Lage, weist dieser Ort auf eine prägende Geschichte hin. Die erste Ansiedlung ist der Legende nach im 6. Jahrhundert vor Christus erwähnt. Nachdem im Jahre 1799 die Franzosen diesen Ort für sich beanspruchten, sorgte Napoleon im Jahre 1814 dafür, dass Castiglion Fiorentino wieder an die Toskana zurück erobert wurde.

Viele Kirchen und Plätze erinnern an die Zeit der Etrusker, Römer und Franzosen. Ein prächtiges Bauwerk ist der Palazzo Comunale aus dem 16. Jahrhundert. Das Museo Archeologica und der Torre del Cassero geben weitere Aufschlüsse zur Geschichte der Stadt.

Die Altstadt verzaubert durch seine wundervollen mittelalterlichen Straßen und Gassen. Ausflüge zu den Nachbarorten wären empfehlenswert, um die sagenhaft schöne Natur zu genießen und viele weitere Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen.

  • Arezzo verfügt über einen Dom aus dem Jahre 1033 mit einem einzigartigen Glasgemälde von Fra Guillaume de Marcillat.
  • Äußerst sehenswert ist die Kirche "San Francesco" mit seinen Fresken.
  • Kunstinteressierte schauen sich gerne in dem Geburtshaus Casa del Petrarca um, dessen Ausstellungen zu seinen Werken interessant erscheinen.
  • Die aus dem Jahre 1540 erworbene Casa di Giorgio Vasari wurde von seinem Eigentümer, der Maler und Baumeister gleichen Namens, mit wundervollen Fresken geschmückt.
  • Die Kirche Santa Maria della Pieve aus dem 16. Jahrhundert an der Piazza Grande sollte unbedingt gesehen werden.
  • Im ehemaligen Kloster San Bernardo befindet sich das Museo Archeologico Mecenate mit reichhaltigen Fundstücken aus der Zeit der Römer und Etrusker.
  • Aus dem 14. Jahrhundert resultiert der Palazzo Pretorio, in dem der Oberste Richter seinen Platz einnahm. Die Stadtbibliothek, die in diesem Haus zu finden ist, archiviert wertvolle Miniaturen und Handschriften.
  • Von Cortona aus kann man einen fantastischen Blick ins Umland schweifen lassen. Hügelig angelegt genießen Besucher die prächtige Aussicht und die wunderschön angelegten Gärten, Wiesen und Wälder. Die beiden Renaissance-Kirchen mit unterschiedlichen Baustilen werden so manchen Gast Cortonas begeistern. Die Santa Maria Nuova aus dem Jahre 1554 und auch die Madonna del Calcinaio aus dem Jahre 1484 erscheinen in zwei völlig unterschiedlichen Strukturen und doch als besondere Kunstwerke der Stadt Cortona. Fresken, Tabernakel, Rundbögen und Hochaltare sind einige der besonderen Sehenswürdigkeiten.

Noch nicht genug gesehen und erkundet? Dann bietet sich eine Tagestour nach Florenz an. Wer diese Stadt noch nicht gesehen hat, wird sich nach ihr sehnen. Florenz ist nicht nur eine wundervolle Blumenstadt, sondern vor allen Dingen eine Stadt von Weltruf der kunsthistorischen Ebene.