Länder Guide Massarosa

Die italienische Gemeinde Massarosa liegt in der Nähe der bezaubernden Tyrrhenischen Küste in der Provinz Lucca. Dieser toskanische Ort erstreckt sich zwischen sumpfigen Talebenen bis in das bergige Hinterland. Die Gemeinde Massarosa besteht aus den Orten Massarosa, Bozzano, Bargecchia, Corsanico, Compignano, Gualdo, Mommio, Massaciuccoli, Montigiano, Piano di Conca, Piano del Quercione, Piano di Mommio, Quiesa, Pieve a Elici, Valpromaro und Stiava.

Überall gibt es in diesen Orten wunderbare Sehenswürdigkeiten, die durch ihren Baustil, historische Prägungen oder Naturphänomene berühren. Die Gemeinde Massarosa wird wegen seiner landschaftlichen Brillanz des Lago die Massaciucoli meist besucht. Die hier am See gemachten alten Funde aus der Zeit der romanischen Herrschaft, sind im imposanten Museo Antiquarium ausgestellt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Panatalone in Elci. In historischen Schriften kommt sie erstmals im Jahr 892 vor Christus zum Vorschein. Nach vielen Restaurationen erinnert die Kirche an die vorromanische Zeit und den mittelalterlichen Zustand.

Ausflugziele in die nähere Umgebung Massarosas lohnen sich auch hier wegen weiterer Sehenswürdigkeiten und vieler Attraktionen, von denen nur einige beschrieben werden können.

Es gibt viele Burgen, religiöse Stätten, Museen und Naturgärten in und um Massarosa. Der Naturpark in Massaciucoli umfasst die gesamten Gebiete von La Spezia bis Castiglioncello. Die Fauna des Parks wird geprägt durch 250 Vogelarten, Fischen und Schildkröten.

Gualdo verweist oberhalb der Stadt auf die Festung Rocca Flea. Es geht aus den historischen Archiven nicht hervor, wann sie gebaut wurde, jedoch hatte Friedrich II. 1237 umgebaut. Später, weit im 19. Jahrhundert, fungierte sie als Gefängnis, heute beinhaltet die Festung ein Keramikmuseum.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Provinz

  • Das Naturschutzgebiet Orrido di Botri beheimatet Falken, Adler, Bussarde. Ein Besuch ist sehr lohnenswert.
  • In Barga reizt der Dom San Cristoferus aus dem 11. Jahrhundert . Auch der Blick zu den Grotten und dem Walfahrtsort Calonini sollte den Reisenden nicht entgehen.
  • Camaiore lockt mit der romanischen Collegiata Santa Maria Assunta, ein interessanter Bereich aus der Zeit der Benediktiner.
  • Die uralten, hölzernen Ladungsbrücken im Hafen von Forte del Marmi wird so manchen Gast begeistern. Auch finden hier stetig Marmorfeste statt, da der Hafen jene verlädt.
  • Nahe Barga gelegen befindet sich in Gallicano die älteste Taufkirche aus dem 7. Jahrhundert. Auf einem grandiosen Felsvorsprung kann man die Wallfahrtsstätte Eremo di Calomini besichtigen.
  • Einzigartige Wassermühlen aus dem 10. Jahrhundert werden in Fabbriche di vallico gesehen. Im Serchiotal kann man noch einen beeindruckenden Ausflug zu der Tropfsteinhöhle Grotta del Vento starten.