Länder Guide Port d'Alcudia

Die Baleareninsel Mallorca ist bei zahllosen Urlaubern aus aller Welt beliebt, egal, ob man einen Strandaufenthalt oder eine Sightseeingtour plant.

Mallorca lockt mit unverwechselbaren Landschaften, die sich mit historischen Gemeinden abwechseln. Das herrliche Klima sorgt zudem für Wohlbefinden und trägt viel zur Erholung bei.

Im Nordosten liegt der beschauliche Ferienort Port d’Alcúdia, der sich für Naturliebhaber ganz besonders anbietet. Internationale Gäste kommen meist aus der Hauptstadt Palma, da sich hier der Flughafen der Insel befindet.

Alcúdia verfügt über eine bezaubernde Innenstadt, die man am besten zu Fuß erkundet. Dabei kommt man an einigen Kirchen vorbei, die von außen und innen besichtigt werden können.

Die Església de Sant Jaume ist das beeindruckendste Bauwerk, da sich die Reste einer einstigen Stadtmauer anschließen. Auf der anderen Seite steht die alte Pfarrkirche Sant Crist, die eine besonders schöne Fassade im Renaissance-Stil aufweist.

Die Kirchen Ermita de la Victòria und Oratori de Santa Ana stellen hingegen die ältesten Kapellen des Ortes dar. Ihre Erbauung reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Unterhaltung muss in Alcúdia nicht auf der Strecke bleiben. Das Auditori d’Alcúdia sorgt mit beeindruckenden Theater- und Konzertvorstellungen für Abwechslung.

Wer jedoch mehr über die Vergangenheit seines Urlaubsziels wissen möchte, besucht das Museu monogràfic de Pollèntia und bekommt die verschiedensten Ausgrabungsstücke zu Gesicht. Die meisten Funde stammen aus der einstigen römischen Stadt Pollèntia, die sich nördlich des Urlaubsziels befindet. Ein Ausflug lohnt sich, um die Ruinen des früheren Ortes hautnah zu erleben. Ein weiteres Highlight hält der Berg Puig de Sant Martí bereit. In seinem Innern befinden sich zwei Kapellen aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

Mallorca ist einfach zu schön, um an einem einzigen Ort zu verweilen. Pollença ist beispielsweise nur zehn Kilometer entfernt und ideal mit dem Rad zu erreichen. Pollença befindet sich am Fuße des Kalvarienberges, von wo man einen fantastischen Blick über die Umgebung bekommt. Die Anhöhe ist mittels einer steinernen Treppe zu erreichen. Bei einem Spaziergang kommt man zudem an der Kirche Església de Nostra Senyora del Roser sowie an der Klosteranlage Convent de Santo Domingo vorbei. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, überquert man die Brücke Pont Romà, sie ist römischen Ursprungs.

Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zum berühmten Cap Formentor, dem östlichsten Punkt Mallorcas. Der Blick auf die Steilküste ist atemberaubend. Von weitem sieht man, wie sich eine asphaltierte Straße in Schlangenlinien hinauf zum Gipfel windet. Hoch oben thront ein imposanter Leuchtturm auf der Anhöhe. Der Aufstieg ist anstrengend, aber lohend. Mit dem Auto ist es zwar einfacher, aber weniger spektakulär. An dieses Panorama wird man sich noch lange erinnern. Während man auf der einen Seite in weite Fernen blicken kann, bekommt man andererseits die traumhaften Strände am Fuße des Berges zu Gesicht.