Länder Guide Buenavista del Norte

Buenavista del Norte ist eine kleinere Stadt im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa.

Naturwunder, traditionelle Volksfeste und zahlreiche Sakralbauten sind in und um Buenavista del Norte sehenswert.

Sehenswertes und Feste in Buenavista del Norte
In der Stadt fallen immer wieder die leer stehenden altkanarischen Häuser auf, die mit ihrer Eigentümlichkeit das Stadtbild prägen.

Zentraler Platz ist die "Plaza de Nuestra Señora de Los Remedios" bei der gleichnamigen Kirche, die der Schutzheiligen der Stadt gewidmet ist. Es ist ein typischer Platz für eine kanarische Ortschaft. An einer Seite des Platzes steht die Büste des ehemaligen Bewohners und Autors D. Nicolas Díaz Dorte. Die ursprüngliche Kirche aus dem 16. Jahrhundert wurde nach einem Brand aufwendig renoviert. So ist sie heute wieder prachtvoll mit vielen Repliken des einstigen Interieurs ausgestattet.

Auf dem Platz finden im Sommer verschiedene Musikveranstaltungen statt. Am 25. Oktober ist der Ehrentag der Schutzpatronin, der mit einer feierlichen Prozession begannen wird. Das Fest "Salto de pastor" ist ein nationales Hirtenspringer-Treffen, bei dem mit Lanzen das unwegsame Gelände überwunden werden muss. Diese Art der Fortbewegung war bereits bei den Ureinwohnern bekannt.

Sehenswertes und Feste um Buenavista del Norte
In Los Silos stammt die Kirche "Nuestra Señora de la Luz" aus dem 16. Jahrhundert. Durch mehrmalige Umbauten ist diese heute eine imposante Kirche geworden.

Sehenswert ist außerdem das Kloster San Sebastián. Die Volks- und Kirchenfeste in Los Silos erstrecken sich häufig über mehrere Tage, wie das Fest "Virgen de la Luz" Anfang September. Bereits in der Nacht zum siebten findet eine Prozession statt. Mit Feuerwerk und Tanz wird dann der Feiertag um Mitternacht begonnen.

Im August wird ein großes Fischerfest mit Auszeichnungen für Angler und Fang veranstaltet.

Im Januar stehen die Tiere bei "San Antonio Abad" im Mittelpunkt. Mit Gesundheits- und Nachwuchssegen werden dann die Tiere bedacht. Tierschauen, Preisverleihungen sowie Kunsthandwerksausstellungen gehören zum Fest.

Einst war Garachico ein blühendes Handels- und Schifffahrtszentrum. Diese Ära setzte der Vulkanausbruch von 1706 ein jähes Ende. Viele prachtvolle Herrschaftshäuser und Sakralbauten sind aber heute noch erhalten geblieben, wie ein Grafenpalast, die Kirche Santa Ana oder die Festung "Castillo de San Miguel". In Garachico wurde am Mirador den vielen Auswanderern ein Denkmal gesetzt, das zeigt, dass das Herz immer in der Heimat bleibt.

In Icod de los Vinos wächst der wohl älteste Drachenbaum der Insel, der "Drago Milenario". Dieser Drachenbaum soll annähernd 2.000 Jahre alt sein.

Ein weiteres Naturwunder ist die Lavahöhle "Cueva del Viento". Diese Höhle ist etwa 17 Kilometer lang und vor etwa 27.000 Jahren entstanden. Sie ist reich an Fossilien und seltenen Tieren.

Um die "Plaza de la Pila" stehen viele alte Bauwerke, wie die "Iglesia de San Marco". Diese Kirche wird durch ein Renaissanceportal betreten. Ihre Decke wurde im 15. Jahrhundert aus Kiefer gefertigt. Der Barockaltar ist mit Silberornamenten verziert. Prunkstück der Kirche ist das mexikanische Silberkreuz.

Weitere sehenswerte Bauwerke sind auch das Kloster San Francisco und die Kirchen Las Angustias und San Agustìn.