Länder Guide Adeje

Teneriffa ist nicht nur die bevölkerungsreichste, sondern auch meistbesuchte Insel der Kanaren. Im Südwesten liegt die kleine Gemeinde Adeje, ein wunderschöner Ort, der sich direkt an der Küste befindet.

Im Landesinneren schließt die so genannte Höllenschlucht an. Das Naturschutzgebiet kann mittels eines Wanderweges besucht und bestaunt werden. Traumhafte Wasserfälle und eine besonders üppige Flora und Fauna warten auf die Besucher.

Badeurlauber kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, wenn sie die feinen, weißen Sandstrände zu Gesicht bekommen. Die Feriendomizile Playa de las Américas und Playa de Fañabe liegen mit ihren Geschäften, Promenaden und Cafés ganz in der Nähe. Die Küste kann jedoch ebenso bequem mit einer kleinen Bahn erkundet werden.

Im Nordosten liegt Vilaflor. In der kleinen Gemeinde leben noch nicht einmal 2.000 Einwohner. Mittelpunkt des Ortes ist der Marktplatz, von wo aus man die umliegenden Sehenswürdigkeiten binnen weniger Minuten erreicht. Ein wahres Schmuckstück ist die Kirche San Pedro aus dem 17. Jahrhundert. Das Äußere des Bauwerks wurde besonders freundlich gestaltet, im Innern sieht man wunderschöne Verzierungen und handgefertigte Holzarbeiten.

Die benachbarte Kapelle Mirador San Roque ist nicht weniger sehenswert.

Des Weiteren ist ein Brunnen in Vilaflor zu finden, der zu Ehren des Heiligen Santo Hermano Pedro aufgestellt wurde.

Ausflüge nach San Miguel de Abona lohnen sich, um eine ganz außergewöhnliche Gemeinde kennen zu lernen. Der Ort erstreckt sich an einem Berghang, beeindruckende Schluchten säumen die Umgebung. Auffallend sind die weiß gestrichenen Häuser, die mit grünen Fensterläden geschmückt sind. Ein Spaziergang durch die engen Gassen von San Miguel lohnt sich. Urlaubsgäste treffen auf eine Kirche, die man einst dem Erzengel Michael widmete. Die Räumlichkeiten sind mit zahlreichen Bildern äußerst geschmackvoll gestaltet.

Die herrlich bepflanzte Außenanlage lädt hingegen zum Verweilen ein. Meist treffen sich hier die Einheimischen und genießen den atemberaubenden Ausblick.

Einige Bauwerke sind den einst ansässigen Bewohnern gewidmet, die vor langer Zeit in San Miguel lebten. Zum Beispiel steht das so genannte Haus des Hauptmanns in der Innenstadt, in dem einst wirklich ein Soldat lebte. Nach einem Brand war das Gebäude stark zerstört, es wurde dennoch aufwendig restauriert. Heute ist hier ein Museum für Kunsthandwerk untergebracht.

Ein ehemaliger Arzt, der in San Miguel geboren wurde, lebte für eine ebenso lange Zeit auf der Insel. Sein damaliges Haus stellte man nach seinem Tod unter Denkmalschutz.

Highlight ist jedoch die Festungsanlage Castillo San Miguel. Die Burg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele, die Anlage ist wie im Mittelalter gestaltet. Man isst zum Beispiel wie die Ritter und lässt sich vom kostümierten Personal bedienen. Das Unterhaltungsprogramm wird von verschieden Ritterspielen und Duellen gelungen abgerundet.