Länder Guide Estartit

Bei dem Küstenort L’Estartit handelt es sich um ein beliebtes Feriengebiet an der spanischen Costa Brava.

Der kleine Ort stellt einen Teil der Stadt Torroella de Montgrí dar. Im Hintergrund erheben sich die Gebirgslandschaften der Region, die wunderschöne Küste fügt sich malerisch in das Gesamtbild ein.

Der Yachthafen ist meist das erste Ziel eines Stadtbummels. Hier reihen sich äußerst sehenswerte Segel- und Motorboote aneinander, Ausflüge auf dem Wasser lohnen sich.

Das etwa 300 Meter hohe Massís del Montgrí stellt ein nicht weniger attraktives Ausflugsziel dar. Auf der Wanderung kommt man an einer Kapelle vorbei, die sich im Tal Santa Catarina befindet. Hoch oben thront das bombastische Castell del Montgrí. Der Bau der Burg begann bereits 1294. Leider wurde das Bauwerk nie vollständig fertiggestellt.

Da es sich bei L’Estartit um ein Teilgebiet von Torroella de Montgrí handelt, versteht es sich von selbst, der Stadt einen Besuch abzustatten.

Sofort fällt die Stadtmauer auf, die das historische Stadtzentrum umgibt. Viele Abschnitte der einstigen Bastion sind noch heute sichtbar, am auffälligsten ist jedoch ein alter Turm, der sich eindrucksvoll am Rand erhebt.

Bei einem Rundgang besichtigt man die bunt getünchten Häuser oder die Kirche Sant Genis.

Vor der Küste liegen die Inseln Illes Medes. Ein Ausflugsziel, das bei Tauchern ganz besonders gefragt ist. Die Unterwasserwelt ist äußerst artenreich, daneben sind hier einige Grotten und Höhlen zu finden. Wenn man kein Anhänger des Tauchsports ist, nutzt man das Glasbodenboot für einen Ausflug. Auf den Inseln ist außerdem ein Leuchtturm zu finden, der heute vielmehr mit Solarkraft betrieben wird.

Der Ferienort L'Escala liegt in nördlicher Richtung, die Stadt wurde durch die Überreste der einstigen Kolonie Empúries berühmt. Die antike Stätte kann von Touristen jederzeit besucht werden. Man bekommt eine spätgotische Kirche zu Gesicht, die aus dem frühen Mittelalter stammt. Des Weiteren wurden bei Ausgrabungen Wohngebäude freigelegt, die bereits 575 vor Christus errichtet wurden. Die Gemeinde war zudem von einer Festungsmauer umgeben, die auch heute noch teilweise erhalten ist. Die Altstadt offenbart kleine, gemütliche Gassen, Restaurants und Cafés. Bei einem Stadtbummel kommt man an der Kirche Sant Pere oder einer Kart-Bahn von Fernando Alonso vorbei.

Vielleicht besucht man auch die, im Inland gelegene, Stadt Girona und ihre prächtige Kathedrale Santa Maria. Die barocke Fassade stellt ein äußerst schönes Fotomotiv dar. Das Bauwerk selbst soll bereits im Jahr 1300 errichtet worden sein. Eine riesige Treppe führt zum Eingang der Kirche. Man muss etwa 90 Stufen überwinden, um ins Innere zu gelangen. Gegen einen geringen Eintritt bewundert man die Kostbarkeiten einer vergangenen Zeit. Am eindrucksvollsten ist jedoch ein Wandteppich aus dem 12. Jahrhundert.