Länder Guide Costa Rei

Der Sandstrand von Costa Rei (Praya de Costa Rey auf Sardu - Sardisch) gilt als der längste und als einer der schönsten Sandstrände auf Sardinien, das an Stränden nicht gerade arm ist.

Der Ort Costa Rei an der Südostküste ist leider ein etwa unregulierter Strandort, der zum Städtchen Muravera (Murèra) in der Provinz der Hauptstadt Cagliari (Casteddu) gehört. Der etwa 10 Kilometer lange Badestrand von Costa Rei ist der längste Abschnitt der insgesamt 30 Kilometer langen Küste von Muravera und eines der meist besuchten touristischen Ziele auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel.

Doch was in Costa Rei als überlaufen gilt, wäre an der oberen Adria ein wahrer Traum. Der architektonische und strukturelle Wildwuchs der Aufbaujahre in den 70ern und 80ern wird inzwischen wieder gezügelt, da die Costa Rei im Tourismusgeschäft kein echter Geheimtipp mehr ist.

Wegen der herrlichen Natur ist Costa Rei besonders im Frühling und Herbst empfehlenswert. An der südlich anschließenden Bucht Cala di Sinzias findet man eine prachtvoll blühende Macchia. Nördlich, jenseits des Felssporns Capoferrato, liegen Lagunenseen (Stagni dei Colostrai) mit seltenen Wasservögeln Das Hinterland, die Ebene von Castiadas - eine ehemalige Strafkolonie, ist berühmt für ihren Reichtum an Zitrusfrüchten jeder Art.

Vom Monte Ferru (299 Meter) am Capoferrato hat man darüber einen herrlichen Rundblick bis zu den Granitmassiven im Sarrabus. Dort liegt der Parco dei Sette Fratelli, das Naturschutzgebiet um den "Berg der Sieben Brüder", die Heimat der sardischen Hirsche, die bis über 1.000 Meter ansteigt.

Ferienhäuser Costa Rei oder Ferienwohnungen Costa Rei sind auch gute Ausgangspunkte für Ausflüge anderen völlig unterschiedlichen Interessen, sofern man mehr will, als nur das Strandleben auszukosten. Wem gelegentlich das Stadtleben abgeht, sei natürlich die nur wenig mehr als 60 Kilometer entfernte Inselhauptstadt Cagliari mit ihrem lebendigen Hafen empfohlen. Auf einem der Wege dorthin, kann man in den verwunschenen Ort San Gregorio mit seinen teils verlassenen Jugendstilvillen gelangen, die von untergegangenem Reichtum erzählen.

Deutlich näher liegen im äußersten Südosten Sardiniens der Badeort Villasimius mit dem Archäologischen Museum und der alten Festung von Villasimius und das Meeresschutzgebiet "Area Marina Protetta Capo Carbonara", zu dem auch einige Inseln gehören.

In der Nachbarschaft von Muravera findet man die eigentümlichsten Sehenswürdigkeiten Sardiniens, die steinzeitlichen Stätten der Sarden in der Landschaft des Sarrabus-Gerrei. Das sind einmal rund 5.000 Jahre alte Megalith-Bauten nahe an der Küste und die etwa 3.000 Jahre alten geheimnisvollen Türme (Nuraghe S'Omu e S'Orcu) im Land der Zitrusfrüchte.

Nach so viel Geschichte und Natur kann man sich im Ferienhäuser Costa Rei oder in der Ferienwohnungen Costa Rei wieder erholen oder beim Strandleben ausspannen.