Länder Guide Royan

Die westfranzösische Stadt Royan liegt direkt am Atlantik. Wunderbar ist die Fährverbindung an der Trichtermündung Gironde, die die Städte Le Verdon-sur-Mer und Royan verbinden. 15 Kilometer ist der Mündungstrichter breit, ein wunderschönes Erleben am Meer.

Royan gehört dem Departement Charente-Maritim an. Als einstiger mondäner Badeort wurde er im Zweiten Weltkrieg völlig zerschlagen. In den Jahren 1950er und 1960 bekam die Stadt ein neues, modernes Antlitz. Royan wurde zu einem "Laboratorium städtebaulicher Forschung" erklärt. Bauten der Vergangenheit - wie die Kirche Notre Dame, wurden aus Beton neu erstellt. Sehr schön anzusehen ist der Hafen, reizvoll und lang erstreckt sich der Strand.

In unmittelbarer Nachbarschaft durch die Fährverbindung ist Le Verdon-sur-Mer zu erreichen, eine Stadt, die mit einem wundervollen Leuchtturm von Cordouan versehen ist, der auf einem Felsplateau mitten in der Gironde-Mündung steht, und einem Leuchtturmmuseum direkt im Leuchtturm Phare de Grave. Nicht unerwähnt sollte der Containerhafen in Le Verdon bleiben, ein turbulenter Schifffahrtsverkehr ohnegleichen von einer gewaltigen Anziehungskraft des Bedeutungsvollen.

Aber auch in den Nachbarorten Pointallac, Nauzan, Saint-Palais-sur-Mer und Saint-Georges-de-Didonne gibt es für den einen oder anderen Besucher interessante Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

So faszinieren in Saint-Georges-de-Didonne sicherlich:

  • Der Place de Verdun in seiner mittelalterlichen Baukunst.
  • Der Boulevard de la Côte de Beauté, der nicht nur eine Einkaufsmeile darstellt, sondern auch von wunderschönen Gemäuern und Pflanzen geprägt ist.
  • Die Kirche mit ihren Glockentürmchen.
  • Das Espace Michelet.
  • Das Marché de Suzac.

Die Stadt La Rochelle bewegt mit:

  • Der alte Hafen als Zentrum der Altstadt, der von den Uferstraßen Quai Duperre und Cours des Dames eingerahmt wird. Zwischen diesen beiden Straßen befindet sich die Statue des Admirals Duperre aus dem Jahr 1775.
  • Die Esplanade Cour des Dames war früher ein bedeutender Ort des Fischfangs.
  • Der Turm Tour St.-Nicolas aus den Jahren 1317 und 1345 verweist auf die Spuren der Vergangenheit. Er diente als Festung und ist heute das Wahrzeichen von La Rochelle. Halbrunde Türme und quadratische Turmanbauten in 42 Metern Höhe überzeugen von der Vielfältigkeit der Architektur. Ein Kreuzrippengewölbe überdeckt den Innenbereich. Brustwehren und Schießcharter gaben der Festung ihre Abwehr.
  • Der Turm Tour de la Chaine aus dem 14. Jahrhundert ist eine damalige Befestigungsmauer, die unbedingt angesehen werden sollte.
  • Der Leuchtturm Tour de la Lanterne aus dem 15. Jahrhundert verweist auf eine dicke Festigungsmauer.
  • Die Altstadt, die noch von Wehrmauern umgeben ist und die im Glanz der Arkaden und fachwerklichem Gemäuer erstrahlt.