Länder Guide Westisland

Hallmudarhraun
Das Lavafeld Hallmundarhraun, in dem sich die größten isländischen Höhlen befinden, liegt östlich von den zweitgrößten Gletscher Islands Hraunfossar. Die Höhlen entstanden, als sich die Lava an der Oberfläche und am Rand abkühlte, aber die noch flüssige Lava im inneren des Lavastroms durch das Brechen eines natürlichen Staudamms weiterfließen konnte.

Stefánshellir und Surtshellir sind die bekanntesten Höhlen. Surtshellir hat zwei Eingänge, die durch Deckeneinbrüche entstanden sind. Ein Besuch in der Höhe ist mit Klettern über Basaltblöcke verbunden.

Halbinsel Snæfellsnes
Der Gletscher Snæfellsjökull liegt an der westlichen Spitze der Halbinsel. Die erste Besteigung des Gletschers fand erst im Jahre 1754 statt. Heutzutage ist eine Besteigung nicht so schwierig, allerdings muss man im Sommer damit rechnen auf Gletscherspalten zu treffen. Die günstigste Zeit für eine Besteigung ist im Frühjahr. Bei klarem Wetter kann man von Snæfellsjökull bis Reykjavík sehen.

Ólafsvík
Ólafsvík ist ein kleiner Fischerort an der Nordküste der Halbinsel. Ólafsvík war der erste Ort Islands, der vom dänischen König eine offizielle Handelslizenz erhielt. Besuchen Sie hier mal den Seemannsgarten.

Kirkjufell
Weiter östlich auf der Halbinsel liegt der 436 m hohe Berg Kirkjufell. Kirkjufell ist das Wahrzeichen der Stadt Grundarfjörður am Ende des gleichnamigen Fjordes.

Die Westfjorde
Die Gletscher haben in der Eiszeit auf der nordwestlichen Halbinsel Islands tiefe Fjorde in das Hochplateau geschnitten. Dieser Teil Islands ist sehr dünn besiedelt.

Látrabjarg
Am Látrabjarg einer der größten Vogelfelsen Islands mit eine über 400 m hohe Steilwand, dem westlichsten Punkt Europas, kann man unzählige Seevögel beobachten.

Borgarfjörður
Am Ende des Borgarfjörður stürzen mehrere Wasserfälle, darunter auch der Bergwasserfall Fjallfoss und Dynjandi, rund 100 Meter über mehrere Kaskaden in die Tiefe.

Pfarrhof Hrafnseyri
Wenige Kilometer weiter befindet sich der Pfarrhof Hrafnseyri, auf dem Jón Sigurðsson, der Gründer der isländischen Unabhängigkeitsbewegung im 19. Jahrhundert geboren wurde. Es lohnt sich, das dort angeschlossene Museum zu besuchen. Wer die Aussicht auf die Fjordlandschaft dieser Gegend genießen möchte, sollte auf dem Weg nach Ísafjörður einen Aufstieg auf den Aussichtsberg Sandafell nicht verpassen. Auf der Ostseite des Berges führt auch eine Jeeppiste auf den Gipfel.

Ísafjörður
Die Kleinstadt Ísafjörður ist das Zentrum der Fischindustrie in dieser Region. Sie ist von 700 m hohen Steilwänden umgeben und eine Sandbank bietet dem Hafen Schutz vor dem tobenden Meer. In den Sommermonaten fahren öfter Boote zu der anderen Seite des Fjordes, wo sich ein wunderschönes, einsames Wandergebiet - Hornstrandir, befindet. Hornstrandir ist seit langer Zeit nicht mehr bewohnt.