Länder Guide Nordisland

Mývatn
Mývatn entstand bereits vor ca. 3.000 Jahren, hat aber erst vor ca. 2.000 Jahren durch einen Vulkanenausbruch sein jetziges Aussehen bekommen. Das Mývatn-Gebiet gilt als der sonnigste Platz Islands. Östlich des Sees liegen die Pseudokrater, sie haben keine Verbindung zu einer Magmakammer, sie entstanden als heiße Lava über die Moore floss. Das unter der Lava liegende Wasser entwich, indem es die Lava explosionsartig nach oben drückte und auf diese Weise türmten sich kleine Krater auf.

Goðafoss
Zwischen Mývatn und Akureyrí stürzt der Wasserfall Goðafoss zwölf Meter in die Tiefe. Der Goðafoss ist einer der schönsten Wasserfällen Islands.

Dettifoss
Der 44 m hohe Wasserfall Dettifoss bei dem Gletscherfluß Jökulsá á Fjöllum gilt als der mächtigste Wasserfall Europas. Der Gletscherfluß kommt von Vatnajökull und bildet auf seinem Weg nach Norden mehrere Wasserfälle und eine canonartige Schlucht.

Ásbyrgi
Nördlich des Dettifoss liegt die 3,5 Kilometer lange, hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi. Ásbyrgi liegt ziemlich geschützt und bietet dem Besucher eine üppige Vegetation.

Námaskjarð
Bei Námaskjarð gibt es eines der größten Solfatarenfelder Islands. Hier gibt es heiße Quellen und brodelnde Schlammtöpfe. Im 18. Jahrhundert wurde an dieser Stelle Schwefel abgebaut, der nach Dänemark exportiert und zu Schießpulver verarbeitet wurde.

Dimmborgir
Bei Dimmborgir findet man Gesteinsformationen die vor etwa 2.000 Jahren entstanden sind, als ein natürlicher Damm einen Lavastrom stoppte. Einige Stellen des Lavastroms kühlten ab und erstarrten zu bizarren Formen. Als der Damm brach und die noch flüssige Lava entweichen konnte, blieben diese eigenartigen Felsformationen zurück.

Húsavík
Húsavík ist ein altes Handelszentrum. Sehenswert ist hier die im 1907 fertiggestellte, zweigeschossige Kirche, die sich durch ihr grünes Dach und dem viereckigen, 26 m hohen Glockenturm von den traditionell kleinen isländischen Kirchen unterscheidet. Die Kirche steht seit 1982 unter Denkmalschutz. Ein Besuch wert ist auch das Walmuseum, wo man vieles über die um Island lebenden Meeressäuger erfahren kann.

Akureyrí
Akureyrí ist die viertgrößte Stadt Islands und die einzige Metropole außerhalb des Großraums Reykjavík, sie wird auch "Hauptstadt des Nordens" genannt und bietet eine Infrastruktur, die in einer ähnlich großen Stadt in Mitteleuropa wohl nicht zu finden ist. In den 80er Jahren wurde sogar die zweite Universität des Landes hier errichtet. Sehenswert ist die in 1912 gegründete Botanische Garten, wo fast alle auf Island heimischen und zahlreiche ausländische Pflanzenarten vertreten sind.

Halbinsel Vatnsnes
An der Ostküste der Halbinsel Vatnsnes befindet sich der 15 Meter aus dem Wasser ragende Basaltfelsen Hvítserkur, der an zwei Stellen von der Brandung ausgehöhlt ist. Sehenswert ist auch eine der größten Seehundkolonien Islands.