Länder Guide Geysire

Heiße Quellen und Geysire entstehen durch die Erhitzung von zirkulierendem Grundwasser unter der Erdoberfläche. Ein Ausbruch entsteht, wenn das über 100 Grad heiße Wasser in dem Schacht durch eine plötzliche Druckentlastung zu sieden anfängt. Der Dampf treibt dann die darüberliegende Wassersäule in die Höhe.

Der Große Geysir bildet ein rundes Becken von über 10 m Durchmesser. Das Becken ist mit dampfendem, blauen Wasser bis zum Rand gefüllt. Aus historischen Berichten geht hervor, dass der große Geysir schon im 1294 aktiv war. Seine Ausbrüche haben wahrscheinlich aufgrund eines großes Erdbebens damals angefangen.

Ausser heiße Quellen und Geysire gibt es auf Island viele Fumaroren, Solfataren und Mofetten.

Geologisch gesehen ist Island sehr jung und sehr aktiv. Die ständige Veränderungen der geothermalen Zonen und die Vulkanausbrüche schafft die wichtigste Ressource Islands - die naturheiße Wasserkraft. Diese Energie zeigt sich an vielen Stellen der Insel sowohl als heiße Quellen als auch als Badegelegenheit.