Länder Guide Ostanatolien und Südostanatolien

Zu Ostanatolien gehören die Provinzen Agry, Bingöl, Bitlis, Elazyg, Erzican, Erzurum, Hakkari, Kars, Malatya, Mup, Tunceli, Van, Ardahan und Igdyr und zu Südostanatolien die Provinzen Adyyaman, Diyarbakyr, Gaziantep, Mardin, Siirt, Panlyurfa, Batman, Pyrnak und Kilis.

Der Berg Ararat und die Igdyrebene haben eine religiöse Bedeutung. Auf dem Gipfel des Ararat strandete Noah mit seiner Arche. Als die Wassermassen sich verzogen hatten brach er über die Igdyrebene in das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris auf.

Die Stadt Erzurum liegt auf einer weiten Hochebene in 1.900 m Höhe. Sehenswert sind hier die Medressen, die Grabbauten und die Moscheen aus seldschukischer und osmanischer Zeit.

Im Nordosten der Region liegt die Grenzstadt Kars mit einer alten Festung.

Die historischen Bauwerke von Ocakly wurden überwiegend im 10. und 11. Jahrhundert n. Chr. erbaut.

Über Dogubayazyt thront ein prachtvolles Schloss, das im 17. Jahrhundert unter dem osmanischen Gouverneur Yshak Pascha gebaut wurde.

An den Ufern des Vansees liegt die Stadt Van, ehemals Hauptstadt des Urartu-Reiches, mit einer Burg aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. Im Vansee liegt die Insel Akdamar mit einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert, wo heute ein kleines Museum untergebracht ist.

In den Städten Panly Urfa und Harran haben dem Alten Testament zufolge die Nachfahren von Noah gelebt, darunter auch Abraham.

Die Ulumoschee in der Provinz Battalgazi stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist mit sehenswerten Fayencen geschmückt.