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Mönchskloster Ivanovo
Das Mönchskloster Ivanovo bessteht aus viele mittelalterlicher Kirchen, Mönchszellen und Kapellen, die beiderseits des Flusses Lom in den Fels geschlagen wurden. Die natürlichen Höhlen in den Karstfelsen wurden verbreitert und ausgeformt, um den Bedürfnissen der Mönche zu entsprechen. Die Kammern liegen in einer Höhe von 6 - 10 m und sind mit Treppen, Durchgänge und Galerien verbunden. Sie wurde vom 3. bis zum 17. Jahrhundert von einer Kolonie von Einsiedlern bewohnt.

Auf den Mauern finden sie Bilder biblischer Themen und Zusammenstellungen mit vielen Figuren. Die teilweise erhaltenen Freskogemälde legen Zeugnis der bemerkenswerten Leistungen der bulgarischen mittelalterlichen Kunstschule ab. Die übrigen Schriften betonen die Bedeutung der literarischen Schule, die sich in diesem Gebiet entwickelte.

Das Mönchskloster Ivanovo wurde im Jahr 1979 ins Weltkulturerbe aufgenommen.

Mönchskloster Rila
Das Mönchskloster Rila ist eine heilige Stelle für alle Bulgaren, denn es bewahrte ihren Stolz, ihre nationale Identität, den Glauben und die Hoffnung durch die Jahrhunderte der osmanischen Besetzung. Es wurde im 10. Jahrhundert von den Schülern des heiligen bulgarischen Einsiedlers Ivan Rilski gegründet.

Das Mönchskloster, in dem durch die Jahrhunderte hindurch intensive geistige, pädagogische und kreative Aktivitäten florierten, ist eines der bedeutendsten kulturellen Zentren in Bulgarien. Es stand mit geistigen Zentren im Ausland in enger Verbindung. Nach einem verwüstenden Feuer wurde das Mönchskloster vollständig Anfang des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaut und ist damit das größte Monument der Wiedergeburtsarchitektur in Bulgarien. Es ist eine architektonische und künstlerische Zusammenstellung enormer Dimensionen, ein Höhepunkt der Arbeit von Handwerkern, Ikonenmalern und Holzschnitzern dieser Epoche. Der Verteidigungsturm von Xrelio aus dem 14. Jahrhundert steht im Innenhof des Klosters. Das Mönchskloster wird heute noch bewohnt. Es gibt eine prächtige Bibliothek und ein historisches Museum. Die Kirche wurde von den berühmtesten Vertretern der bulgarischen künstlerische Schule der Wiedergeburt gemalt.

Das Mönchskloster Rila wurde 1983 ins Weltkulturerbe aufgenommen.