Länder Guide Wiener Umland

Wer Wien wirklich kennen lernen will, sollte das Wiener Umland nicht außer Acht lassen. Einerseits kann man von Ferienwohnungen Wiener Umland ausgehend die wunderbare österreichische Hauptstadt selbst besuchen. Mit einem Urlaub in Ferienhäuser Wiener Umland lernt man mehr kennen, und sei es der Ausläufer der Alpen, das Mittelgebirge Wienerwald, dessen Abhänge bis in die äußeren Bezirke Wiens reichen. Dieses zauberhafte Gebiet mit leichten Wanderungen hat nicht umsonst Johann Strauss Sohn in einem Walzer verewigt.

Am nördlichen Stadtrand, gerade noch im 19. Bezirk, liegt der Kahlenberg, über den das polnische Entsatzheer unter König Jan III. Sobieski 1683 die türkische Belagerung auflöste. Der 484 Meter hohe Kahlenberg ist, trotz der Verschandlung durch einen Hotelkomplex, der beste Aussichtspunkt für Wien. Über die Weinberge von Grinzing und Nußdorf mit ihren authentischen Buschenschänken hinweg erblickt man das ganze Panorama von Wien.

Jenseits des Kahlenberges liegt das sehr sehenswerte Klosterneuburg, das in der Geschichte Österreichs durch das Babenberger Geschlecht, den Vorgängern der Habsburger, eine große Rolle spielte. Sie gaben mit ihren Wappenfarben Österreich die rot-weiß-rote Binden-Fahne und mit dem Markgrafen Leopold einen der populärsten Heiligen. Ihre Gründung, das große Augustiner-Chorherren-Stift mit Bauteilen vom 13. bis zum 19. Jahrhundert auf dem ehemaligen Burgberg über der Donau, birgt zahllose Kulturschätze. Darunter befindet sich der berühmte "Verduner Altar" von 1181, ein Höhepunkt mittelalterlicher Goldschmiedekunst.

Von der Terrasse des Stifts kann man, jenseits der Donau, wo schon die pannonische Tiefebene beginnt, die romantische Höhen-Burg Kreuzenstein bei Leobendorf sehen. Diese einmalige private Rekonstruktion einer Burg mit reichem historischem Inventar ist nur mit der Burg Hochkönigsburg bei Schlettstadt im Elsass vergleichbar, die beide von Kaiser Wilhelm II. Besucht wurden. Ein sehr abwechslungsreicher Ort ist im Süden von Wien der Schlosspark von Laxenburg. Diese ehemalige Sommerresidenz der Habsburger geht auf ein mittelalterliches Wasserschloss zurück und bietet viele interessante Bauten im Park. Der Höhepunkt ist das bereits 1799 begonnene Meisterwerk des romantischen Klassizismus, die Franzensburg. Mit vielen originalen Bauelementen entstanden in Laxenburg einige der ersten Werke der Neugotik auf dem Kontinent.

Ebenfalls im Süden liegt am Rande des Wiener Waldes die "Biedermeierstadt" Baden, auch Kaiserstadt genannt, deren warme Schwefelquellen schon die Römer nutzten. Von dort führt das legendäre Helenental der Schwechat ins Gebirge. Folgt man der Schwechat aufwärts, kommt man zum ehemaligen Jagdschloss Mayerling, das nach dem Selbstmord von Kronprinz Rudolf 1889 in ein Karmelitinnen-Kloster umgewandelt wurde. Unweit davon findet man das 1133 gegründete Stift Heiligenkreuz. Es ist das zweitälteste durchgehend besiedelte Zisterzienserkloster der Welt, mit einer architektonisch hoch bedeutsamen Klosteranlage nach der Ordensregel.

Durch den von der UNESCO 2005 als Biosphärenpark anerkannten Wienerwald kommt man wieder nach Wien zurück. Am westlichen Stadtrand, noch im Wienerwald, liegt im 13. Bezirk der rund 2.500 Hektar große, von einer 22 Kilometer langen Mauer umschlossene "Lainzer Tiergarten", Naturschutzgebiet und Tierreservat. In ihm findet man die Hermesvilla, ein kleines Schloss, das Kaiser Franz Joseph I. 1882-86 für Kaiserin Elisabeth bauen ließ. Es wurde auch vom damals führenden Wiener Maler Hans Makart ausgestattet, der ein Lieblingskünstler von "Sisi" war. Wem aber der Wienerwald als Erkundungs-Gebiet noch nicht reicht, dem seien östlich der Kernstadt die linksseitigen Donauauen empfohlen, die schon beim Wurstel-Prater beginnen.