Länder Guide Morschach

Die Gemeinde Morschach liegt inmitten der herrlichen Berglandschaft der Zentralschweiz. Ihre phantastische Lage 650 m.ü.M. bietet einen Ausblick über eine geschichtsträchtige Region: Den Vierwaldstättersee, die historische Rütliwiese und die Urner Berge sowie den weiten Talkessel von Schwyz, in dessen Kanton sich Morschach befindet.

In früheren Jahrhunderten am alten Pilgerweg über den Gotthard gelegen, so hat späterhin eine einzig- artige Zahnradbahn dafür gesorgt, dass der Erholungssuchende das Örtchen erreichen konnte.

Im 19. Jahrhundert wurde Morschach international bekannt durch den Besuch von Berühmtheiten aus England, Frankreich und Russland.

Heute ist der herrliche Ort von allen Seiten gut erreichbar: Mit Auto oder Bus über die Axenstraße und die Gotthardroute ist man von Zürich aus in weniger als einer Stunde in Morschach. Ebenso günstig sind die Anbindungen per Bahn oder Schiff.

Zu jeder Jahreszeit bietet Morschach seinen Gästen Vielerei: Vor allem den Sportlern das Hochplateau Morschach-Stoos, stolze 1305 Meter hoch gelegen, bequem und zeitsparend mit der Luftseilbahn zu erreichen. Doch auch eine Fahrt mit der Standseilbahn Schlattli-Stoos von Schwyz aus begeistert durch das einzigartige Alpenpanorama.

Der geübte Wanderer wird jedoch die wunderschönen Wege mit Ausblick auf die umliegenden Gipfel bevorzugen.

Oder ersteigen Sie den Fronalpstock (1921 m) und genießen Sie den Sonnenuntergang in der herrlichen Bergwelt aus höchsten Höhen. Morschach bietet mehr als genug Abwechslung für jeden Geschmack. Nehmen Sie den "Weg der Schweiz", der am Rütli beginnt und bis nach Brunnen rund um den südlichen Teil des Vierwaldstättersees führt. Über eine Länge von 35 Kilometern erleben Sie schweizerische Landschaft, Tradition und Geschichte. In Morschach angekommen, kann der Naturfreund beispielsweise im "Steingletschergärtli" Rast einlegen.

Zehntausend Jahre alte Steine erinnern daran, dass hier schon in der Steinzeit Leben war, wie zahlreiche Funde bezeugen.

War der Druidenstein genannte Findling tatsächlich ein keltischer Opferaltar? Lassen Sie sich auf zahlreichen Wanderwegen einladen, die Vergangenheit zu erforschen.

Kunstliebhaber sind in der Pfarrkirche mit barocker Ausstattung und prächtigen Kunstschätzen willkommen.

Oder machen Sie sich auf den Weg zur Mariahilf-Kapelle auf dem Balmberghügel, die ebenfalls barocke Kunstschätze birgt. Sie erinnert auch an daran, dass wir hier im Land des Alpsegens sind, eines Bet-Rufes der Älpler, der auch heute noch in die herrliche weite Landschaft hinaus erklingt.

Einen faszinierenden Einblick in alpenländische Traditionen gewähren typische Dorffeiern. Kommen Sie doch zum Älplerchilbi, einem Fest, das traditionell im Herbst von den Sennen und Alpbesitzern gefeiert wird. Sie danken Gott für einen herrlichen ertragreichen Sommer, natürlich mit Musik, Tanz und schmackhaftem Essen. Gäste herzlich willkommen.