Länder Guide Ostslowakei

Die Osten der Slowakei wird durch die Hohe Tatra dominiert, welche oft als kleinstes Hochgebirge der Welt bezeichnet wird. 350 km gut markierte Wanderwege führen durch den Nationalpark.

Im Winter findet der Sportbegeisterte hier ideale Bedingungen für Alpinski. Ein weiteres landschaftlich eindruchsvolles Gebiet im Osten ist das Slowakische Paradies, das mit seinen Canyons, Wasserfällen und Grotten ein ausgezeichnetes Wandergebiet ist.

Diese Region ist ein Paradies für Wanderer und Romantiker.

Zur Ostslowakei gehören die Regionen, die sich östlich der Zips, etwa zwischen der zweitgrössten Stadt Kosice (Kaschau) und der Grenze zu Ukraine befinden - am kleinen Stausee Bukovec in unmittelbarer Nähe von Kosice, am Stausee Zemplinska Sirava sowie am Teich beim Städtchen Snina.

Die wichtigsten Städte der Region sind Presov (Preschau), Bardejov (Bartfeld) - auf der UNESCO-Liste mit dem beliebten Kurort der Kaiserin Sissi, Trebisov in der Tokaier Weinregion, Michalovce (Grossmichel) unweit des Stausees Zemplinska Sirava, Humenne - eines der Zentren der ruthenischen Minderheit, Medzilaborce mit dem Museum von Andy Warhol (Geburtsort seiner Eltern).

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören Schloss Betliar, Burg Krasna Hörka, Stift Jasov, die Höhlen Domica und Jasov und das Tal von Zádiel (alles westlich von Kosice), der Geysir von Herlany (östlich von Kosice), Dukla - Pass mit Kriegsfreilichtmuseum.

Hohe Tatra
Die Hohe Tatra ist neben den Alpen das einzige Hochgebirge in Mitteleuropa. Sie bildet den nördlichsten und gleichzeitig den höchsten Teil der Karpaten und erstreckt sich entlang der Grenze zu Polen.

Die markierten Wanderwege führen in die Täler, zu Wasserfällen, zu Satteln und auch auf sechs Gipfel und sind überwiegend von 1.7. bis 30.10. zugänglich. Weitere Bergspitzen kann man nur mit Bergführern besuchen oder sie sind Domäne von Bergsteigern. Den Besuchern gewährt die Hohe Tatra zu jeder Jahreszeit eine breite Auswahl an Möglichkeiten zur Erholung und Urlaub.

Die Hohe Tatra bildet einen Teil der Zipser Region (Spis) mit den mittelalterlichen Städten Kezmarok (Käsmark), Poprad (Deutschendorf), Levoca (Leutschau) u.v.a.

Der Gerlachovsky Stit (2655 m) ist der höchste Berg der Region.

Sehenswert im Nationalpark Hohe Tatra ist vor allem die malerische Natur. 85 Bergseen, mehrere Wasserfälle und die einzigartige Flora und Fauna bieten dem Besucher einmalige Eindrücke.

Strbské Pleso, Starý Smokovec und Tatranská Lomnica sind die bekanntesten Touristenzentren in der Hohen Tatra. Die Region ist mittelerweile sehr gut erschlossen. Klettertouren, Alpinski, Skilanglauf, Paragliding und Tennis sind einige der Möglichkeiten, die dem Urlauber geboten werden.

Wanderer finden in dem Nationalpark 350 km markierte Wanderwege unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade, die auch dem Ungeübten den Zugang zum Gebirge ermöglichen. Tatranská Lomnica und Strbské Pleso sind empfehlenswerte Ausgangspunkte für Trips in die Berge.