Länder Guide Rhodos

Rhodos ist die größte Insel und Verwaltungssitz der Dodekanes-Inselgruppe. Die Dodekanes liegen im Südosten des agäischen Meeres dicht vor der türkischen Küste. Als Teil des Römischen und Byzantinischen Reiches war Rhodos als Handelszentrum bedeutend. Von 1306 bis 1519 herrschten auf der Dodekanes-Insel die Ritter des Johanniterordens. Sie erbauten die berühmte Altstadt von der Stadt Rhodos. Später folgten italienische und osmanische Besatzer. Heute ist Rhodos fest in der Hand von Touristen. Dennoch bietet die Insel vieles abseits der Urlauberströme. Das Landesinnere ist bergig. Die Hügel sind zumeist bewaldet, zwischen ihnen öffnen sich tiefgrüne Täler, deren Fruchtbarkeit dem Wasserreichtum der Insel zu verdanken ist.

Rhodos, oft Perle des Mittelmeers genannt, war schon immer berühmt wegen seiner Naturschönheiten und seiner archäologischen Schätze. Das hervorragende Klima und die hervorragende touristische Infrastruktur machen Rhodos das ganze Jahr über zu einer Ferieninsel.

Westrhodos
Auf der Straße nach Südwesten läßt man die Stadt Rhodos hinter sich. Hinter dem Dorf Kritika beginnt schon bald der lange Strand von Ixia. Hier ist Rhodos touristisch am stärksten entwickelt. Der Flughafen befindet sich in der Nähe. Ein kleiner Abstecher ins Landesinnere führt auf den Hügel von Filerimos. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel lag einst die Akropolis des antiken Jalysos, eine der drei dorischen Städte auf Rhodos.

Weiter die Küste entlang Richtung Süden fährt man durch kleinere Ortschaften. Immer wieder lohnt es sich in das Hinterland vorzustrechen. Das berühmte Tal der Schmetterlinge, Ausgrabungsstätten und hübsche Dörfer gibt es zu entdecken. In Skala Kamiru befindet sich ein kleiner Hafen. Er liegt an der Stelle, an der der antike Hafen von Kritini lag. Ein Pause lohnt sich hier unbedingt. Kritini wurde von minoischen Kretern erbaut. Von hier fahren Boote zu dem vorgelagerten Chalki.

Südlich von Skala Kamiru führt eine Abzweigung nach Embona, einem der malerischsten und zugleich am höchsten gelegenen Dörfer der Insel. Von hier aus gelangt man auf den Ataviros, den höchsten Berg von Rhodos und weiter nach Monolithos, das Bergdorf mit eindrucksvoller venezianischer Burg. Der Ausblick über das Meer ist erhebender Abschluß der Tour entlang der Westküste von Rhodos.

Ostrhodos
Der Weg Richtung Osten führt vorbei an dem üppigen, grünen Park "Rhodini" mit seinen kleinen, künstlich angelegten Teichen. Das nächste Dorf hinter die Stadt Rhodos ist Koskinu. Sein Sandstrand ist hübsch und sie hat ihre traditionelle Züge bewahren können. Es folgt Kalithea. Der Ort war einst berühmt wegen seiner Heilquellen. Diese werden heute nicht mehr genutzt. Der Ort liegt an einer Bucht umgeben von viel Grün. Ca. 6 km hinter Kalithea liegt Faliraki, das wohl bekannteste Touristenzentrum auf Rhodos. Faliraki ist wegen seines langen, breiten Sandstrandes beliebt. Ein weiteres touristisch sehr stark entwickeltes Gebiet ist Kolibia. Ein Abzweig in das Landesinnere führt nach Epta Pijes, eine tiefgrüne Landschaft mit Quellen und Teichen. Der Weg führt weiter nach Profitis Ilias und trifft dann auf die Straße an der Westküste. Weiter entlang an der Ostküste geht es über Tsambikas, Archangelos und Kalathos nach Lindos. Lindos ist wohl der schönste Ort der Insel. Hier verbinden sich traditionelle Architektur, Baudenkmäler, ein schöner Badestrand und ein malerischer Hafen zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Südlich von Lindos wird es stiller. Es gibt zwar zahlreiche hübsche Strände, sie sind vom Massentourismus jedoch weitgehend unberührt geblieben.