Länder Guide Kos

Eine einladende Insel, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat - weite Sandstrände, klares Wasser, gut erhaltene Sehenswuerdigkeiten, winzige Bergdörfer, gepflegte Rasenanlagen, prachtvolle Yachten im kesselförmigen Hafen des Hauptorts und viel Kultur - von Hippokrates bis zu den Rittern des Johanniterordens. Kos gilt seit jeher als das Baden-Baden der Ägäis. Weite Teile von Kos sind relativ flach. Im Süden jedoch, zwischen dem Kap Agios Fokas und Kardámena, erhebt sich eine imposante Gebirgskette - der höchste Berg ist der Dikeos. Bergig ist auch der Westteil der Insel.

Die Stadt Kos
Eine sympathische Stadt, auch wenn in der sommerlichen Hochsaison der Touristen in Massen über Kos herfallen. Der kesselförmige Hafen präsentiert sich farbig und abwechslungsreich. Kleine Fischerboote, bunt geschmückte Ausflugsfähren, aber auch riesige, pompös ausgestattete Yachten liegen eng nebeneinander an der Hafenmauer.

Neben parkähnlichen Grünanlagen, gemütlichen Cafés und einem pulsierenden Nachtleben hat Kos auch in kultureller Hinsicht einiges zu bieten. So zum Beispiel eine mächtige Ritterburg der Johanniter, einer restaurierten römischen Villa und das Odeon, ein antikes Theater. Außerdem gibt es hier den angeblich ältesten Baum Europas zu bewundern, die "Platane des Hoppokrates".

Psalidi
Von die Stadt Kos führt die Küstenstrasse nach Psalidi, ein Ort mit schmalen Sand-/Kiesstränden und kleinen Geschäften an der Straße.

Mármari
Ausschlaggebend für die touristische Erschließung war der lange Strand aus weißen Sand, an dem sich problemlos ein ruhigeres Plätzchen finden läßt, wenn man sich etwas von dem Ort entfernt. In der Region kleine Tavernen und Geschäfte. Mármari ist vollkommen in der Hand deutscher Pauschaltouristen, dennoch hat der dünenartige Strand seinen ursprünglichen Reiz behalten. Der beständig aus Nordwest wehende Wind verschafft nicht nur Kühlung in den heissen Sommermonaten, sondern eröffnet auch Möglichkeiten für Wassersport.

Mastichári
Den Ortskern des ehemaligen Fischerorts prägen kleine Pensionen. Rund um Mástichari entstanden in den letzten Jahren neue komfortable und große Hotels. Bis Mitte der 80er Jahre lebten die rund 150 Einwohner noch vorwiegend von Landwirtschaft und Fischerei. Zwar verdienen heute viele ihr Geld mit dem Tourismus, dennoch ist Hektik ein Fremdwort in Mastichári. Neben schönen Sandstränden und Dünen gibt es einen kleinen Hafen, in dem Fischerboote dümpeln und Ausflugsschiffe z.B. zur Insel Kalymnos ablegen.