Länder Guide Korfu

Korfu ist zweitgrößte und die bekannteste der Ionischen Inseln. Korfu liegt vor der Nordwestküste von Epirus und ist im Nordosten nur durch eine schmale Meerenge von Albanien getrennt. Die Insel ist bei Urlaubern nicht nur wegen ihrer zahlreichen Sandstrände beliebt, sondern wird auch wegen seiner üppigen und abwechslungsreichen Vegetation geschätzt. Grüne Zypressenhaine, goldene Getreidefelder und Orangen- und Zitronenplantagen prägen das landschaftliche Bild.

In den Sommermonaten ist Korfu fest in Händen der Touristen. Es gibt kaum einen Strandabschnitt, der nicht erschlossen ist.

Zum Wandern und Rad fahren ist Korfu besonders in der Vorsaison ideal. Gemütlich radeln Sie auf kaum befahrenen Wegen durch schattige Olivenhaine. Die gebirgige Inselmitte ist für Mountainbiker wie geschaffen. Malerische Bergdörfer laden zur Rast ein.

Das Klima ist auch im Sommer angenehm. Zahlreiche Sandbuchten, viele Sehenswürdigkeiten und die gute touristische Infrastruktur locken schon seit langem Urlauber aus aller Welt auf die Insel. Einsame Buchten, romantische Abende in griechischen Tavernen, ein großes Sportangebot und kulturelle Vielfalt machen Korfu zum einzigartigen Ferienziel.

Norden
Zwischen die Stadt Korfu und Pirgí ist jeder Strandabschnitt ausgenutzt. Die Touristischen Hochburgen heissen hier Gouviá, Dafnila, Dassiá, Ipsós und Pirgí. Hier reihen sich Souvenirshops, Tavernen und Bars aneinander. Urlauber schlendern in Badehose und Sonnenhut über die Promenade.

Dringt man von Pirgí jedoch in die Bergwelt des Pantokrátor ein, so begibt man sich in eine andere Welt. Statt lieblicher Mittelmeervegetation findet man auf dem Weg zu Gipfel kaum einen Baum. Die terrassenförmig angelegten Dörfer wirken verschlafen und das Panorama des Ionischen Meeres ist atemberaubend.

Weiter an der Küste entlang, beginnt hinter Pirgí einer der schönsten Küstenabschnitte der Insel. Touristenorte wie Nassáki ud Kassiópi sind kleiner, gemütlicher und haben viel von ihrer Ursprünglichkeit behalten.

An der Nordküste dann findet man durchaus noch vergleichsweise einsame Strände. Die guten Bademöglichkeiten in Acharávi und Róda ziehen jedoch immer mehr Gäste an.

Sádi ist ferner Hochburg britischer Pauschaltouristen.

Westen
Die Westküste ist die rauhe Seite Korfus. Viele Strände liegen versteckt zwischen Klippen und sind nur schwer zu erreichen. Die Sonnenuntergänge sind hier atemberaubend. Der Hafenort Agios Nikítas ist heute wichtigstes touristisches Zentrum an der Westküste. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Sandstrände in der Umgebung zieht er jedes Jahr mehr und mehr Urlauber an.

Die Hauptattraktion der Insel liegt im äußersten Südwesten. Der Lefkadische Felsen ist sagenumwoben. Die Felswände ragen 60 m aus der ionischen Brandung. Die Fahrt vom Komilio über Athaní bis zum Lefkadischen Felsen gleicht auch heute noch einem Abenteuer.