Länder Guide Chalkidiki

Einsame Buchten und weite, feinsandige Strände, bewaldete Hügel und fruchtbare Ebenen verleihen der nordgriechischen Halbinsel ihren einzigartigen Charakter.

Kassandra, der westliche "Finger" mit guter touristischer Infrastruktur, ist bekannt für lange Sandstrände und die reizvolle Hügellandschaft mit Pinien- und Kiefernwäldern. Ursprüngliche Natur, Pinienwälder, einsame Badebuchten mit Sandstränden und kristallklarem Wasser prägen Sithonia, den "Mittelfinger". Unverfälscht griechisch ist das reizvolle Hafenstädtchen Ouranoupolis an der Grenze zur orthodoxen Mönchsrepublik Athos. Auf der vorgelagerten Insel Amouliani erleben Sie ursprüngliches griechisches Leben und fast menschenleeren Buchten.

Kassandra
Die westlichste der drei Halbinseln besitzt endlos weite Sandstrände, schattige Kiefernwälder und zwischen üppigem Grün verstecktliegende kleine Dörfer. Von Thessaloniki führt eine Küstenstraße entlang von Olivenhainen und Wiesen nach Nea Potidea, die Pforte zum Finger. Die Strecke ist landschaftlich ausserordentlich reizvoll.

Gegen Süden reiht sich jetzt ein Fischerdorf an das andere. In Kallithea gibt es die Reste einer Tempelanlage zu besichtigen. Kriopigi, Polihrono und Pefkohori liegen in dichter Vegetation an wunderschönen langen Sandstränden.

Die Ostküste des Kassandra-Fingers ist mit Kiefernwäldern dicht bewaldet. Hier hat sich die stille Schönheit griechischer Natur erhalten. Weiter Richtung Westküste liegen Agia Paraskevi, Agios Nikolaos, Nea Skioni und Kalandra. Im Altertum lag hier Mende. Die Fischerdörfer Possidi und Siviri locken mit herrlichen Stränden und gemütlichen kleinen Strandtavernen. Touristisch ist der Finger gut erschlossen. Es hat sich eine Vielzahl moderner Hotels angesiedelt.

Sithonia
Sithonia ähnelt Kassandra. Kiefernbewachsene, weite Sandstrände, zauberhafte kleine Fischerhäfen, verwunschene Buchten, beschauliche Dörfer. Ein Abstecher lohnt sich nach Ormilia, ein architektonisch interessantes Dorf. Ein traumhafter Sandstrand ist Vatopedi. Dunkelgrüne Kiefern ziehen sich bis an das Meer heran.

Ähnlich paradiesische Strände gibt es auch in den weiter südlich gelegenen Dörfern Metamorfossi und Nikitas. Bei Nikitas betritt man den "mittleren" Finger Sithonia. Dörfer wie Agios Nikolaos, Pirgadikia, Sarti, Sikia und Neo Marmaras laden zur Rast ein. Verwinkelte Gässchen, alte Häuser machen den maroden Charme dieser Dörfer aus.

Die schönen Sandbuchten, das lagunenhaft wirkende Meer, und die dümpelnde Fischerboote bei Vourvourou und Ormos Panagias, die friedvolle Landschaft bei Sarti und Sikia, der kleine Naturhafen von Porto Koufos, die Küste bei Neo Marmaras und Porto Karras machen Sithia zu einem einzigartigen Erlebnis.

Athos
Auf dem Weg von Thessaloniki nach Ierissos, der Pforte zum Athos-Finger, sollte man sich Zeit lassen, um die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Besuche in Arnea, Megali Panagia und Gomati bedeuten abwechselnde und beeindruckende Landschaft. In die Dörfer verirren sich selten Fremde, sie haben sich ihre Ursprünglichkeit bewahren koennen.

Von Ierissos erkennt man dann bereits die Gebirgszüge des Athos. Die Strasse fuehrt am Meer entlang nach Nea Roda mit seinem kleinen hübschen Hafen. Hier ließ 481 v. Chr. Xerxes einen Kanal anlegen, duch den seine Flotte ungehindert passieren konnte.

An der Westküste erkennt man die Insel Amouliani, das kleine grüne Eiland mit seinem Fischerhafen und seinen herrlichen Sandstränden. Ouranoupoli, am Fusse des Athos, ist ein idealer Ort, um sich von einer Reise durch Chalkidiki auszuruhen oder sich auf einen Besuch der Mönchsrepublik vorzubereiten. Dort leben Geistliche seit 1000 Jahren nach religiösen Regeln aus byzantinischer Zeit. Frauen ist der Zutritt untersagt.