Länder Guide Bredene

Bredene liegt im wunderschönen Belgien in der Provinz Westflandern.

Der beliebte Ferienort befindet sich direkt an der Nordsee und ist mittels einer traumhaften Dünenlandschaft vom Stadtzentrum abgegrenzt. Auf diese Weise ist ungestörtes Baden möglich, gleichzeitig haben Urlauber das Zentrum in greifbarer Nähe.

Die belgische Küste hält eine ganz besondere Attraktion für ihre Besucher bereit: die so genannte Kusttram. Hierbei handelt es sich um eine Straßenbahn, die zahlreiche Küstenorte miteinander verbindet. Für Gäste von Bredene ist es eine gute Gelegenheit, umliegende Städte auch ohne Auto zu erreichen.

Bredene ist hauptsächlich als Badeort bekannt, daneben wird die Gegend auch von vielen Surfern geschätzt. In der Innenstadt finden häufig Ausstellungen, Theaterveranstaltungen oder Feste statt, die einen Aufenthalt bestimmt nicht langweilig werden lassen.

In Bredene kommen jedoch auch Fans von Sightseeing-Touren auf ihre Kosten. Besucher schlendern beispielsweise die Wege des Dahliengartens entlang und sehen sich an der Blütenpracht gleichnamiger Blumen satt. Über 500 verschiedene Sorten können in der etwa zehn Hektar großen Anlage bestaunt werden.

Die Innenstadt wird buchstäblich von dem Turm der St. Rikierskirche überragt. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1907, da die vorherige Kirche in einem baufälligen Zustand war.

Wer sich hingegen für die Geschichte von Bredene interessiert, sollte sich zum Museum des Ortes begeben. Das im Fachwerkstil erbaute Heimatmuseum Turkeyenhof ist bereits von außen ein Genuss. Im Innern bekommen Besucher Fossilien, Muscheln und andere Fundstücke der einstigen Fischer zu Gesicht.

In der Nähe der Küste ragt der Wasserturm der Stadt empor. Er wurde in einer typischen weiß-blauen Farbe in Szene gesetzt, daneben schließt das fast 51 Meter hohe Bauwerk mit einem roten Dach ab. Touristen nutzen einen Aufstieg für einen herrlichen Blick über die Bucht. Außerdem befindet sich eine Ausstellung im Gebäude, bei der sich alles rund um das Thema "Wasser" dreht.

Benachbart liegt die Stadt Oostende, die binnen einer Viertelstunde erreicht ist. Herzstück ist die gigantische Kirche St. Peter und Paul, die wohl das schönste Bauwerk der Region darstellt. Wunderschöne, gotische Stilelemente sind nahezu überall sichtbar, daneben bekommen Besucher im Innern der Kathedrale nicht weniger schöne Ausstattungsmerkmale geboten. Da es sich bei Oostende um eine bekannte Hafenstadt handelt, versteht es sich von selbst, die vor Anker liegenden Motor- und Segelyachten zu bestaunen. Mitunter kann man sogar Kreuzfahrtschiffe beim Ablegen beobachten. Des Weiteren entdeckt man eine historische Festung, das so genannte Fort Napoleon. Die Bastion wurde tatsächlich von Napoléon Bonaparte erbaut, der sie für militärische Zwecke nutzte. Abwechslung bieten die Museen der Stadt. Man kommt beispielsweise an dem Kunst- oder Atlantikwallmuseum vorbei oder stattet dem Historischen Museum einen Besuch ab.