Länder Guide Blaimont

In der Umgebung von Blaimont finden an Kultur interessierte Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Von der aus dem elften Jahrhundert stammenden Abtei in Waulort, einem kleinen Erholungszentrum ganz in der Nähe, existiert nur noch ein ehemaliger Klosterpalast.

In Han-sur-Lesse befindet sich die Grotte von Han. Als Zufluchtsort diente die gewaltige Kalksteingrotte von der Jungsteinzeit bis hinein in das 18. Jahrhundert. In ihr befinden sich faszinierende Tropfsteingebilde wie beispielsweise der fünf Meter hohe Stalagmit mit dem Namen Minarett. Ebenso birgt die Grotte eine Reihe von Sälen wie den Saal der Geheimnisse, den Waffensaal, den Gewölbesaal sowie den Saal der Faltenwürfe. Den Trou de Han, den Höhlenausgang, passieren Besucher mit einem Boot.

Seinen Namen erhielt das Schloss Crèvecoeur in Bouvignes-sur-Meuse durch das Geschehen im Jahr 1554. Soldaten von König Heinrich II., dem damaligen Herrscher über Frankreich, vernichteten das Schloss nahezu vollständig. Das gegenüber der Treppe stehende Tor bildet einen der Überreste der Festungsanlage.

In Namur wird der Klosterschatz von Oignies der Schwestern von Unser aufbewahrt. Darunter befinden sich Werke von Pater Hugo von Oignies, einem Goldschmied des 13. Jahrhunderts. Berühmtheit erlangten seine Arbeiten aufgrund der ausgefeilten Feinheiten.

Das Museum des Landlebens in Wallonien erstreckt sich in Saint-Hubert auf einer Fläche von etwa 40 Hektar. Seinen Gästen zeigt das Museum unter anderem alte Wohnstätten, eine Schule, eine zugemauerte Kapelle sowie ein Handwerkhaus. In einem der größeren Gebäude befindet sich das Museum für die Zugpferde der Ardennen.

Das Schloss Freÿr in Hastière-Lavaux wurde vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im maasländischen Renaissancestil erbaut. Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert zieren die hintereinander liegenden Salons. In der Vergangenheit wurde das Schloss Zeuge bedeutender Vorgänge. So fand sich hier im Mai 1675 Ludwig XIV. zur Belagerung von Dinant und der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Freÿr ein. Ein weiterer prominenter Gast war im Jahr 1785 die niederländische Gouvernante, Erzherzogin Marie-Christine.

Die Wunderbare Höhle in Dinant lockt Reisende mit einer Vielzahl von Tropfsteingebilden in verschiedensten Formen und Farben an. Wasserfälle und Säulen verteilen sich auf drei Ebenen und schimmern in den Farbtönen weiß, braun, blau und rosa.

Die Zitadelle von Dinant stammt aus dem Jahr 1051. Der Bischoff von Lüttich ordnete den Wiederaufbau 1523 an, doch schon 1703 wurde sie erneut zerstört, diesmal von den Franzosen. In der Zeit von 1818 bis 1821 erhielt die Festung während der Besetzung durch die holländische Armee ihr jetziges Aussehen. Das heutige Museum erinnert an die bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt.