Länder Guide Mlini

Urlaubsgäste, die sich für kulturelle und historische Bauwerke in Mlini und dessen Umgebung interessieren, können in dem dalmatinischen Ort die Pfarrkirche des Heiligen Hilarius besuchen. Erbaut wurde sie im Jahr 1449 und 218 Jahre später durch ein Erdbeben zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte genau 20 Jahre später, im Jahr 1687.

Knapp zehn Kilometer nordwestlich von Mlini befindet sich Dubrovnik mit seiner mittelalterlich anmutenden Altstadt, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Geschützt wurde sie vom 12. bis zum 17. Jahrhundert von einer Befestigungsanlage. Dieser etwa zwei Kilometer lange Aufbau ist auf seiner gesamten Länge begehbar. Weitere Sehenswürdigkeiten in Dubrovniks Altstadt können Gäste bei einer Besichtigung erkunden.

  • Zwei Stadttore bilden die Zugänge zu der Altstadt. Das Pile-Tor, das 1537 errichtet wurde, ist durch eine Steinbrücke mit der alten Zugbrücke verbunden. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Ploce-Tor wird von einem Wehrturm überragt.
  • Auf der Stadtmauer, die ebenfalls begangen werden kann, befinden sich die Festungen Bokar und die des heiligen Johannes sowie der Rundturm Minceta.
  • Im Westen der Stradún, der Hauptstraße der Altstadt, liegt das Samostan Sveta Klara, ein Frauenkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dieses wurde durch das Erdbeben von 1667 ebenfalls zerstört, später aber wieder aufgebaut. Teilweise genutzt wird es heute als Restaurant.
  • Um 1520 erbaut wurde der Palazzo Sponza, der sich gegenüber der Vlaho-Kirche befindet. Er wurde in früheren Zeiten als Zollamt, als Münzprägeanstalt und auch als Kerker benutzt.
  • Der 31 Meter hohe Uhrturm stammt aus dem Jahr 1444. Er diente einstmals dazu, Ratsversammlungen einzuberufen und bei drohenden Gefahren die Einwohner zu alarmieren.
  • Das heutige Ratshaus, der Ratspalast, wurde 1862 unter österreichischer Befehlsgewalt erbaut. Am Eingang steht der im Jahr 1438 erstellte "Kleine Onoftio-Brunnen".
  • Mit der Rolandssäule von Baumeister Dubrovcanin wurde im Jahr 1418 der Krieger Orlando geehrt. Der Legende nach hatte er die Stadt heroisch gegen Piraten aus Arabien verteidigt.
  • Nahe dem Rektorenplatz steht die Kathedrale Velika Gospa, deren älteste Fundamente auf die Zeit zwischen dem sechsten und dem achten Jahrhundert datiert wurden. Die Erzählung berichtet, dass Richard Löwenherz im Jahr 1192 nahe der Insel Lokrum während eines Sturmes mit seinem Schiff kenterte. Aus Dankbarkeit für seine Rettung stiftete er eine große Geldsumme, die die Errichtung der Kathedrale ermöglichte.
  • Der frühere Stadthafen, der sich zwischen den Festungen Sv. Ivan und Fort Revellin befindet, wird heutzutage lediglich als Bootshafen verwendet.