Länder Guide Istrien

Istrien - ein bezauberndes Gebiet mit einem milden Klima, einer üppigen Vegetation und viele kulturgeschichtlichen Denkmäler.

Istrien ist vielen seit langem bekannt, jedoch niemals ein vollkommen gelüftetes Geheimnis. Etwas völlig Neues und vielen noch Unbekanntes wird das istrische Hinterland sein, das mit seinem Aussehen und seinen Inhalten ein herausforderndes terrae magicae "ein magisches Land" ist.

Obwohl der Küstenstreifen die Hauptrolle im Tourismus spielt, vergessen Sie bitte nicht, nachdem Sie das Baden und Sonnen an einem schönen Strand genossen haben, das istrische Hinterland zu erkunden, es steckt voller Überraschungen. Sie werden die Erholung in der Stille der unberührten Natur entdecken, können das gastronomische Angebot der Dorfgaststätten kosten und die hervorragenden Weine aus den istrischen Kellern probieren.

Brijuni
Brijuni - eine Inselgruppe aus zwei größeren und zwölf kleineren Inselchen vor der Westküste Istriens, unweit von Pula gelegen, sind für ihre üppige mediterrane Vegetation bekannt, die teilweise wie ein Landschaftspark und teilweise wie ein Safaripark gestaltet ist.

Die Inselgruppe zeichnet sich auch durch das wertvolle kulturelle Erbe aus römischer und byzanthinischer Zeit aus. Wegen ihrer einmaligen Schönheit sind diese Inseln seit über hundert Jahren ein beliebter Erholungsort für internationale Staatshäupter und Aristokraten.

Ucka Gebirge
Die Ucka Gebirge im Ostteil Istriens erstrecken sich in 20 km Länge vom Gebirgssattel Poklon bis zur Bucht von Plomin. Ausgesprochen scharfkantiger Gebirgskamm, dessen Gipfel nach Süden hinabfallen - Plas (1285 m), höchster Gipfel Vojak (1401 m), Suhi vrh (1333 m), Brgud (907 m), Kremenjak (827 m) und Sisol (835 m).

An beiden Hängen fließen viele Quellen, wovon einige für Wasserleitungen genutzt werden, während andere Wasserläufe bilden, die im Winter anschwellen (Banina, Medveja).

An den Hängen liegen mehrere steile Flußtäler (Vela draga), man findet hier auch andere Karstphänomene (Dolinen, Höhlen).

Ucka ist eine bedeutende Klimabarriere, die die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt, was eine relativ hohe Niederschlagsmenge zur Folge hat.

Durch seine üppige Pflanzendecke unterscheidet sich dieses Gebirgsmassiv wesentlich von den übrigen Gebirgen entlang der Küste.

Der Küstenstreifen ist mit mediterraner Vegetation bewachsen, in der Lorbeerbäume vorherrschen. Auf tiefer liegenden Teilen des Hanges findet man Eichen- und Kastanienwälder und viele Hainbuchen, Eschen und Feldahornbäume.

Die Wälder Uckas bieten im Sommer angenehme Frische und die Gipfel einzigartige Ausblicke. Der Küstenhang von Ucka ist gut besiedelt, besonders die Nordhälfte, wo Ortschaften bis zu über 500 m hoch gelegen sind. Am Festlandshang gibt es nur wenige Ortschaften, sie liegen meistens unterhalb von 250 m ü. d. M. Eine Ausnahme sind die Orte Vela und Mala Ucka auf einer Höhe von 950 m, von Quellen, Acker- und Weideland umgeben.

Inmitten von Ucka liegt der Gebirgssattel Poklon (Reverenz). Sein Name entsprang dem Umstand, daß Pilger am Wallfahrtsort der Muttergottes von Trsat, von wo aus sie Trsat erblickten, der Muttergottes ihre Reverenz erwiesen. Hierher führen Wege aus allen Badeorten und weiter bergauf zur Ucka oder CiCarija.