Länder Guide Stockholm

Willkommen in Stockholm, der königlichen schwedischen Hauptstadt. Entdecken Sie die vielfältigen Facetten einer einzigartigen Stadt, gebaut auf 14 Inseln und mit dem Wasser als prägendes Element. Hier begegnen Ihnen historische Bauten aus dem Mittelalter ebenso wie moderne Architektur. Stockholm ist zudem die Heimatstadt des Nobelpreises. Und direkt außerhalb der Stadt erstreckt sich das wunderschöne Schärengebiet mit seinen 24 000 Inseln.

Stockholm ist eine Stadt der Kontraste - Wasser und Inseln, alte Traditionen und neue Ideen, Kleinstadt und Großstadt, kurze Wintertage und lange, helle Sommernächte finden sich hier zu mannigfaltigen, spannenden Eindrücken zusammen. Die Wege zwischen den Attraktionen in Stockholm sind kurz. Deshalb ist die Stadt das perfekte Ziel für einen Kurztrip ebenso wie für einen längeren Besuch zu jeder Jahreszeit.

Die Stockholmkarte
Die Stockholmkarte bietet ein extrem reichhaltiges Angebot, sie enthält zudem eine sorgfältige Auswahl der besten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die die schwedische Hauptstadt zu bieten hat. Mit der Stockholmkarte können Sie sich viel mehr gönnen, als Sie geahnt haben.

In Stockholm ist immer etwas los
Jazzfestival am Wasser, die königliche Wachparade, der Wettbewerb ums schönste Pfefferkuchenhaus - in Stockholm ist an fast jedem Tag des Jahres etwas los.

Der aktuelle Veranstaltungskalender für Stockholm kann aus der Datenbank von Stockholm Visitors Boards abgerufen werden. Die Datenbank enthält sämtliche großen und kleinen Veranstalter. Ausstellungen, Konzerte, Happenings - hier können Sie das Aktuelle des Tages, des nächsten Wochenendes oder der nächsten Monate einsehen.

Schwedisches Design
Schwedisches Design ist in der ganzen Welt gefragt. In Artikel nach Artikel pries die englische Designerveröffentlichung Wallpaper, Stockholm als Beispiel hinsichtlich des Designs. Klare Linien, helle Farben und Naturmaterialen werden mit dem schwedischen Ausdruck verbunden.

Stockholms Kultur
Das Königreich Schweden ist ca. 1000 Jahre alt. Stockholm wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Stockholm ist heute eine ausgezeichnete Pop- und Rockkulturstadt sowie eine Designmetropole (mit den typisch schwedischen Möbeln aus hellen Hölzern). Der Stadtteil Kista ist ein Zentrum der neuen Informationstechnik. Barockkultur gibt es im Schloss Drottningholm zu bewundern.

Der Kulturbeflissene kann also in Stockholm Altes und Neues entdecken und bewundern - besuchen Sie die Museen, Konzerte, Theater, Sportanlagen, Galerien und Ausstellungen der Stadt!

Museen
In Stockholm laden rund 70 Museen zu einer Besichtigung ein. Suchen Sie Museum entsprechend Ihrem eigenen Interesse, Position oder verzeichnen Sie alle. Die Museen bieten nicht nur permanente, sondern auch vorübergehende Ausstellungen, die von einigen Monaten bis zu einigen Jahren dauern können.

Schwedische Architektur, eine Quelle der Inspiration durch jedes Alter hindurch
Der Höhepunkt der schwedischen Architektur war in den 1920er, als der Baustil Swedish Grace genannt wurde. Der schwedische Stil war wohlüberlegt einfach und elegant, mit angenehmen Formen. Der Stil ist immer noch in der Mode. Die heutige Architektur bekam seine Inspiration aus dem ersten Jahrzehnt des Jahrhunderts. Der schwedische Stil ist von der ausländischen Presse hochgelobt. Es war der Herausgeber eines britischen Blattes, der in einem Bericht über Architektur die Redewendung Swedish Grace prägte. Aber die Wurzeln der Stockholmer Architektur liegen viel weiter zurück. Das älteste Gebäude der Stadt, der Birger Jarls Turm, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Geschichte der Architektur der Stadt ist gut erhalten, da Stockholm von der Zerstörung der beiden Weltkriege verschont blieb.

Die Gamla Stan, der älteste Teil von Stockholm, hat einen ganz speziellen architektonischen Flair. Die Fundamente der heutigen Stadt wurden im 17.Jahrhundert gelegt, als die Malme entstanden. Bis zum 19. Jahrhundert waren diese sicher sehr ländlich geprägt. Als die Stockholmer Bevölkerung Ende des 19. Jahrhunderts stark anwuchs, begann eine intensive Bauphase. Jugendstil, Historismus und Klassizismus waren die wichtigen Stile der Jahrhundertwende. In dieser Zeit baute Ragnar Östberg das weltberühmte Stockholmer Stadthaus.

Der Swedish Grace, der zwischen 1900 und 1930 soviel Beachtung auf sich zog, betonte die Einzelheiten. Architekten arbeiteten mit Künstlern zusammen, die Holz, Glas, Textilien und Metall bearbeiteten. So wurden schöne Designs in die Bauwerke Anfang dieses Jahrhunderts integriert. Es gab stilvolle Eingänge mit schöngeformten Toren und Türen, eleganten Griffen und Geländern. Eines der frühesten Beispiele der schwedischen Grazie ist die Liljevalch Kunstgalerie, entworfen von Carl Bergsten. Asplunds weltberühmte Stockholmer öffentliche Bibliothek kennzeichnet den Übergang zum Modernismus. Die Blüte des schwedischen modernen Stils, oder dem Funktionalismus, war in den 20ern und 30ern Jahren. Viertel wie Gärdet und Slussen entstanden um diese Zeit.

Die 60er Jahren waren eine kontroverse Zeit in Stockholms architektonischer Geschichte. Verbreitete Tendenzen und Trends führten dazu, dass in weiten Teilen des 19. Jahrhunderts das Klaraviertel von Stockholm zerstört wurde. Ein beispielloser Skandal, indem viele, nachdem die Welle der Zerstörung vorbei war, ein eigenes architektonisches Phänomen sahen.

Der Trend der Architektur in Stockholm kehrte zurück zum schwedischen modernen Stil. Bauwerke im St.Erik Bezirk und am Hafen Hammarby sind charakteristisch für die unterschiedliche und verfeinerte Architektur, die einfach wie der 90er Funktionalismus beschrieben werden kann. Millesgårdens neue Bildhauergalerie wurde entworfen von Celsings Architekten und gewann 1999 den Kasper Salin-Preis.

Die Stockholmer U-Bahn ist berühmt für die längste Galerie der Welt, die in den 40ern erschaffen wurde. Viele schwedische schwedische Designer und Architekten haben hier ihre Zeichen an vielen Haltepunkten in der ganzen Stadt hinterlassen. Das größte Ausmaß erreichte die Galerie in den 70ern.

Oasen in der Großstadt
Das Interesse für Natur im Allgemeinen und Gärten im Besonderen ist enorm gestiegen. In Stockholm gibt es viele Parks, die wie Oasen in der Großstadt liegen.

Trotz Stockholms großstädtischen Flair finden Besucher nicht nur die citynahen Parks Kungsträdgården oder Rålambshovsparken. Es gibt auch Nationalparks und eine Menge anderer grüner Oasen, die zu Entspannung, Spiel und Picknick einladen: Der botanische Garten "Bergianska botaniska trädgården", "Ekoparken" (der Ökopark), Schrebergärten, Friedhöfe, Schlossparks und vieles mehr. Viele dieser Gärten und Parks bergen kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Skulpturen und andere wertvolle Bauten.

Wikinger in Stockholm
Das Interesse der Wikinger an der Umgebung um Stockholm war sehr groß. Lange bevor die Stadt gegründet wurde, bevölkerten Menschen die Gegend, an der sich die Ostsee und der Mälarsee treffen. Die schwedischen Wikinger hatten hier ein wichtiges Handelszentrum am Mälarsee und viele Wikingerübergriffe aus den östlichen Bereichen fanden hier in der Region Stockholms statt (Roslagen).

Die Wikinger lebten ungefähr zwischen 800 und 1050 n.Chr. Zu dieser Zeit erlebte die nordische Kultur ein starkes Wachstum, und der Mälarsee wurde zum Handelsplatz der schwedischen Wikinger. Eines der wichtigsten Handelszentren war Björko, im Mälarsee, in der Nähe Stockholms. Heute weisen Runensteine rund um Stockholm auf der Wikingerzeit hin. Die wichtigsten Ausgrabungen findet man auf Björkö, die 1993 auch zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurden.

Eine lebendige Kulturlandschaft
Seit dem mittelalter haben Menschen unter harten Bedingungen und nahezu vollkommen isoliert auf den Schären gelebt. Ackerbau, Jagd und Fischerei sorgten für den Lebensunterhalt. Zum Markt in der Hauptstadt begaben sich die Menschen nur, um besondere Dinge durch Kauf oder Tausch zu erwerben. Meist veräusserten die Schärenbewohner gesalzenen Hering. Für solchen Handel waren die Schärenbewohner oft mehrere Tage unterwegs.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Schären durch den Einsatz von Liniendampfschiffen leicht zugänglich. Damals fingen die Stockholmer an, in den Schären Häuser und Zimmer zu mieten. Gleichwohl sank die Bevölkerungszahl der Schären erheblich im Laufe des 20. Jahrhunderts. Dieser Trend scheint jedoch inzwischen gebrochen: Seit 1970, als nur noch 6 000 Menschen ihren ständigen Wohnsitz in den Schären hatten, ist die Zahl wieder auf über 10 000 gestiegen.

Staat, Behörden und verschiedene Organisationen tun viel, um die Attraktivität der Schären als Wirtschaftsraum zu erhöhen. Fischerei und Landwirtschaft gibt es als Basiserwerb nach wie vor. Aber der typische Schärenbewohner ist vielseitig beschäftigt. Meist arbeitet er auch im Dienstleistungssektor, Transportwesen, Bau oder Handel. Neue Techniken schaffen auch neue Arbeitsplätze in den Schären.

Tätigkeiten, die nicht an den Standort eines unternehmens gebunden sind, wurden von auf dem Festland ansässigen Firmen in die Schären verlagert. So entstanden neue Arbeitsplätze, vor allem für Frauen. Heutzutage kann man zu Recht von einer lebendigen Schärenkulturlandschaft sprechen. Man ist überzeugt von den guten Zukunftaussichten. Ausserdem wächst die Zahl der Menschen, die eine andere Lebensqualität suchen und aus der Grosstadt vom Festland auf die Schären ziehen.

Was die Kinder lieben

  • Historiska museet (Das Museum der Nationalen Antike, mit den Wikingern, dem Goldsaal und prähistorischen Workshops.)
  • Nordiska Museet, mit einem Spielhaus, indem Kinder sich verkleiden und "Das Leben in der Landschaft" spielen können. Medelhavsmuseet (Das Museum der südlichen Nah-Ost-Antike) - Eine tolle rekonstruierte, mittelalterliche Umgebung
  • Die Vasa - Das berühmte Kriegsschiff
  • Technologie - Tekniska museet (Museum der Naturwissenschaften und der Technik) mit Teknorama ("erfahren-erfoschen-entwickeln")
  • Natur und Tierwelt - Aquaria, mit einem Regenwald und Haifischaquarium. Die königlichen Reitställe. Hier kann man nicht nur die Pferde des Königs bewundern, sondern auch die Kutschen. Skansen, das berühmte Freilichtmuseum und Zoo mit Bären und Schlangen in Akvariet und Lill-Skansen sind interessant für kleinere Kinder.

Sehenswürdigkeiten
Die Schönheit Stockholms liegt - zur Überraschung vieler Besucher - vor allem am vielen Wasser, ähnlich wie in Amsterdam oder Venedig. Die einzelnen Stadtteile Stockholms besitzen auch eine eigene, unverwechselbare Atmosphäre, die zu ausgedehnten Wanderungen einlädt. Die Hügel von Södermalm mit ihren wunderschönen Ausblicken, die mittelalterliche Altstadt (Gamla Stan), die alten Wälder auf Djurgården oder die Einkaufsstraßen rund um den Stureplan - sie alle sind sehr verschieden voneinander und doch alle zu Fuß an einem Tag zu erreichen! Dies alles macht die Schönheit der Stadt aus.