Länder Guide Parma

Die Provinzhauptstadt Parma liegt an der Kreuzung der Via Emilia und der Straße Mantua - La Spezia, in der Oberitalienischen Tiefebene, im Süden der Stadt beginnen die Hügel des Apennin.

Parmesan und Parmaschinken - bereits im Stadtnamen klingen die Köstlichkeiten an, für die Parma und sein Umland berühmt ist. Nicht zufällig hat auch Barilla, das größte Teig- und Backwarenunternehmen Italiens, in der Stadt seinen Sitz.

Darüber hinaus ist Parma ein Musikzentrum Italiens - sein Opernpublikum gilt als besonders fachkundig und kritisch.

Das Stadtbild ist eine sympathische Mischung aus eindrucksvollen mittelalterlichen Bauten aus der Zeit der freien Stadtrepublik und eleganten Palästen und Parks, die an die höfische Vergangenheit erinnern. Elegante Geschäfte demonstrieren dezent den allgemeinen Wohlstand. Parma gilt als eine der reichsten Städte des Landes. Delikatessenläden, Cafés und Restaurants zeigen, dass sich hier viel ums Essen dreht.

Der Torrente Parma, ein Nebenfluss des Po, teilt die Stadt in das historische Zentrum zwischen Domplatz und Palazzo Pilotta und in die alten Handwerkerviertel.

Schon seit römischer Zeit ist die weite Piazza Garibaldi Mittelpunkt der Stadt. Hier stehen der Palazzo del Governatore, der Palast des Statthalters (13. Jh.) mit eindrucksvoller Fassade, und der Palazzo del Comune, das Rathaus (17. Jh.).

Von der Piazza Garibaldi gelangt man durch die belebte Strada Cavour und Strada al Duomo zur Piazza del Duomo, an der das Bischöfliche Palais (Palazzo del Vescovado; 13. Jh.) und das Baptisterium liegen. An der Ostseite zieht der Dom Blicke auf sich, eine romanische Pfeilerbasilika aus dem 12. Jh. Seine breite Fassade bildet zusammen mit dem anstoßenden, 63 m hohen Kampanile (13. Jh.) eine eindrucksvolle Baugruppe. Im Inneren sind besonders die Fresken von Correggio in der Kuppel beachtenswert. Dargestellt ist die Himmelfahrt Mariä (1526-1530). Im rechten Querschiff befindet sich eine Kreuzabnahme von Benedetto Antelami. In der Krypta findet man schöne Säulen und Reste eines frühchristlichen Bodenmosaiks.

Die Taufkirche, ein mächtiger achteckiger Bau aus rosafarbenen Verones Marmor, wurde 1196-1260 von Benedetto Antelami im romanisch-gotischen Stil erbaut, auch die Reliefs an der Fassade und im Innern sind von ihm. Dort schildert ein Freskenzyklus in der Kuppel Szenen aus dem Leben Christi.

Die Kirche San Giovanni Evangelista hinter dem Dom wurde 1510 im Renaissancestil erbaut. Die Barockfassade und der schlanke Glockenturm folgten bis 1614. Schöne Kuppelfresken im Innern stellen die Offenbarungen des heiligen Johannes dar. Die Fresken der Bögen der auf der linken Seite gelegenen Kapellen stammen von Parmigianino. Ferienhäuser Parma und Ferienwohnungen Parma sind beliebt.