Länder Guide Bretagne

Im Norden flache Sandstrände zwischen riesigen Felsen und hübschen Häfen. Im Süden, Badeorte und hübsche kleine Buchten und Inseln. Im Landesinneren findet man üppige Weiden, Heide- und Moorgebiete mit Buschwald und Ginster.

Landschaft:
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, grün und zum Teil unbebaut. Im Westen findet man Hügel, im Osten üppige Weiden, Heide- und Moorgebiete, Ginster und felsigen Abhängen. Enge Täler öffnen sich zu breiten Flußmündungen.

Die Küste ist schön und abwechslungsreich. Im Norden findet man flache Sandstrände zwischen Felsen und hübschen Häfen. Der Süden ist beliebter, mit vielen Badeorten, attraktiven, kleinen Buchten, Meeresarmen und Inseln.

Die westliche Halbinsel ist zerklüftet, von wilder Schönheit und dem Wind ausgesetzt. Im Landesinneren säumen Hecken Häuser mit Schiefer- oder Strohdächern

Geschichte und Architektur:
Auch die Geschichte trug dazu bei, dass sich die Bretagne vom Rest Frankreichs unterscheidet. Die Bretonen sind Kelten und stammen vom selben Volksstamm wie die Walliser und die Bewohner Cornwalls. Sie haben ihre eigene, aussterbende Sprache, ihre eigene Kultur.

Die Bretonen hatten immer einen Hang zum Phantastischen, übernatürlichen, daher die erstaunliche Zahl und das Fortdauern der Legenden in "Armorique". Darunter finden wir den Verlust des Heiligen Graal, die Verführung von Merlin, dem Zauberer, die Legende von Tristan und Isolde und die mystischen Heiligensagen der Bretagne. Die bretonischen "Begnadigungen" sind noch immer ein aktueller Beweis der religiösen Leidenschaft, mit Prozessionen und Festen, die oft die traditionellen Kostüme und die "Kopfhaube", zur Schau stellen.

Betrand du Guesclin wurde in der Nähe von Dinan geboren und war einer der größten Krieger Frankreichs. Seine Feldzüge fanden zwischen 1356-1380 statt, meist gegen die Engländer, um das Gebiet des französischen Königs zu erweitern. Nach dem Tode der Anne von Bretagne 1514 fiel das Herzogtum der französischen Krone zu.

In der Bretagne findet man viele Megalithen - "Menhire" und "Dolmen", aus den Jahren 5000-2000 v. Chr., die von den Vorfahren der Gallier aufgestellt wurden. Diese Steine hatten lange eine mystische Bedeutung.

Die Kirchen der Bretagne zeigen herrliche Glockentürme und Portale. Eine Vielzahl der Kirchen stammt aus der Gotik und Renaissance. Auch die Steinkalvarienberge sind typisch. Eines der schönsten Erlebnisse in der Bretagne ist ein Bummel durch die alten Viertel der Städte, die teilweise noch wie vor 300-400 Jahren erhalten geblieben sind.

Sport und Freizeitbeschäftigungen:
Alle Arten von Wassersport können betrieben werden, und zwar nicht nur an der Küste, in einem der schicken Badeorte wie La Baule, sondern auch auf einigen Seen im Landesinneren, wie zum Beispiel in Mur de Bretagne. Reitställe und Tennisplätze findet man in der Nähe von fast allen größeren Städten und in einigen Dörfern. Man kann an vielen Orten Bootsfahrten unternehmen, sowohl auf den Wasserstraßen im Landesinneren, als auch auf dem Meer zwischen den Inseln. Der Besuch der Insel Belle an der Südküste ist sehr empfehlenswert - regelmäßige Fährenverbindung von Quiberon. Auf der Insel kann man entweder ein Auto mieten oder mit dem Bus fahren. Man kann angeln und Ausflüge unternehmen. Diejenigen, die gerne Wandern, werden viele schöne Wanderwege finden.