Länder Guide Ardèche, Cévennes & Gard

Eine friedliche, idyllische Landschaft, typische Dörfchen und Steinhäuser vor einer Kulisse mit Bergen, Kastanienwälder und Wildbächen. Der Gard ist von Olivenbäumen, Weinbergen und Lavendel geprägt.

Landschaft:
Die grüne Landschaft der Gard erstreckt sich bis zu den jäh abfallenden Ausläufern des Zentralmassivs der Ardèche. Der mittlere Teil ist ein Land der Berge, Seen, Flüsse und Wälder. Im Osten wird das Gebiet vom Vercorsgebirge und im Norden und Westen vom Zentralmassiv begrenzt. In tieferen Lagen wachsen Olivenbäume, Weinreben, Kastanienbäume und Lavendelsträucher.

Viele der Dörfer, die sich an steile Berghänge schmiegen, werden von typischen Burgruinen überragt. Höhlen und natürliche Felsbögen bilden eine spektakuläre Kulisse. Wenn man sich der Rhône nähert, geht die Landschaft zunehmend in sanft gewellte Hügel mit Obstgärten und Weinbergen über. Eingebettet in die Täler liegen Dörfer, die wohl schon zu Zeiten der Römer existiert haben.

Klima:
Das ganze Jahr über ist diese Region sonnenverwöhnt. In den Hügeln weht jedoch oft eine erfrischende Brise, und im Frühling und Herbst kann es hier manchmal abends und am frühen Morgen ziemlich kühl sein.

Geschichte und Architektur:
Das in der Region der Gard gelegene Nîmes geht auf die römische Stadt Memausus zurück, die an den Quellen der Vaucluse gegründet wurde. Die römische Arena, die Burg und der herrliche "Pont du Gard" sind wichtige Sehenswürdigkeiten.

Nach dem Untergang Roms ging die Region an die Westgoten, die Sarazenen und dann an die Franzosen. Zahlreiche befestigte Dörfer und Burgen zeugen von einem kriegerischen Mittelalter.

Ausflüge:
Nîmes, Uzès, Orange, Montélimar, Tanarguemassiv, Val-les-Bains, Avignon, Arles, Camargue, Montpellier, Ardèchetal, Grotte de la Madeleine, Nationalpark, Cévennes, Corniche des Cévennes, Pont du Gard, die Quellen von Perrier in Richtung Montpellier.

Sport und Freizeitbeschäftigungen:
Die Gegend bietet zahlreiche Sport- und Freizeitbeschäftigungen. Baden im Fluss ist sehr beliebt und man findet häufig sowohl sichere, seichte Stellen für Kinder, als auch tiefere Becken. Die Landschaft bietet eine Vielzahl an Wander-, Fahrrad- und Reitwegen, die oft markiert und ausgeschildert sind. An vielen Orten kann man Fahrräder, Kanus oder Kajaks mieten. Man kann Ponytrekking unternehmen oder Floßfahrten durch die Stromschnellen und Schluchten. Eine Dampfeisenbahn fährt von Anduze nach St. Jean du Gard und von Tournon nach Lamastre - eine reizvolle Art, die schöne Landschaft zu genießen. Die Gard und Cévennes waren einst das Weltzentrum des Seidenhandels, und in den Cevenole-Dörfern Monoblet und St. Hippolyte-du-Fort kann man noch immer wunderschöne Beispiele für Seidenarbeiten bewundern. In Vallon Pont d’Arc befindet sich eine Seidenraupenzucht, die besichtigt werden kann.